Freitag, 28. August 2015

UN-Vizegeneralsekretär: Bisher sind in Syrien 250.000 Menschen getötet worden


New York – UN-Berichten zufolge sind seit Beginn der Unruhen in Syrien im Jahre 2011 mehr als 250.000 Menschen getötet, über 1.000.000 verwundet und mehr als 7.600.000 obdachlos geworden.

Der UN-Nothilfekoordinator für Syrien, Stephen O'Brien, sagte am Donnerstag auf einer Sitzung des Sicherheitsrats: Die Zerstörung der Infrastruktur und der Mangel an Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten bilden die größten Herausforderungen, mit denen dieses Land aktuell zu kämpfen hat. Der Kugelhagel auf Damaskus dauert immer noch an, und auch die Vergeltungsanschläge haben eine kritische Lage für die Zivilbevölkerung dieses Landes geschaffen, der ein Ende gesetzt werden muss. Abschließend kündigte er an, im September eine Inspektionsreise zur Lage der Flüchtlinge in der Türkei und in Jordanien unternehmen zu wollen.