Mittwoch, 17. Juni 2015

News Ukraine Konflikt 17.06.2015 - McCain fordert Waffen - Kerry Waffenruhe




meine ganz persönlichen Tages-Informationen zum Ukraine-Konflikt

heute mit folgenden Themen:

++ aktuelle Lage im Donbass
++ die Keller-Menschen aus Gorlovka
++ Donezk steht zu Transnistrien
++ Jazenjuk: oberste Priorität haben die Militärausgaben
++ McCain kritisiert Obama scharf
++ Wirtschaftsforum in Russland erfolgreich wie nie
++ div. Kurzmeldungen



Linkliste:

UNSERE TÄGLICHE DOPPELMORAL GIB UNS HEUTE, Folge 5445:



Ein Beitrag von:




Russland will Atomwaffenarsenal ausbauen:


NATO-Stoltenberg: "Das nukleare Säbelrasseln Russlands ist ungerechtfertigt, destabilisierend, und es ist gefährlich", John Kerry: "Ich denke, niemand will eine Rückkehr zu einem Zustand wie im Kalten Krieg" (natürlich außer dem militärisch-industriellen Komplex, der in den USA die Fäden zieht!)


..DAS gilt alles natürlich wieder mal *nur* für Russland! Die USA hat 2013 angekündigt, ihre Atomwaffen in Europa für $6 Mrd zu modernisieren, um aus strategischen B61-Atombomben taktische Waffen bzw. Mini-Nukes zu machen:



(und ja, schon damals warnten Wissenschaftler, dass die Russen sich dadurch provoziert fühlen würden!)

Zur Geschichte:


Die USA haben 2001 *einseitig* den ABM-Vertrag für Raketenabwehrsysteme gekündigt:



..um Russland einen Raketenabwehrschirm vor die Haustüre zu stellen:


..und wer jetzt denkt "Raketenabwehr ist doch okay, das ist ja nur Defensive", dem sei gesagt, dass es die Raketenabwehr ist, die US-Militärstrategen zu der Überzeugung bringt, dass ein nuklearer Krieg gegen Russland *jetzt* gewinnbar ist (und ja, dafür gibt es sehr konkrete Pläne im Pentagon!), da man bei einem Erstschlag nun nicht mehr die eigene Vernichtung durch den Gegenschlag befürchten müsse!

Nochmal Stoltenberg 2015: "Die Nato strebt keine Konfrontation, sondern ein konstruktives Verhältnis zu Russland an."

Ja, klar.... Zitat NATO-Sprecher ein paar Jahre zuvor: "Wir werden Russland bis zur Schmerzgrenze reizen"

Wie Russland hereingelegt wurde




Ray McGovern, ein ehemaliger und langjähriger CIA-Offizier, schildert in einem Interview die Zusammenhänge und den Zeitfaden seit dem Mauerfall bis hin zur Ukraine-Krise heute.


Einblicke und Hintergründe, die wir aus den Medien nicht erfahren werden...

Er arbeitete als junger Offizier für die CIA, wo er verantwortlich für die Analyse der sowjetischen Politik in Vietnam war.

Von 1981 bis 1985 gehörte er zu den für Geheimdienste verantwortlichen Offizieren, die dem Präsidenten Ronald Reagan und dem Vize-Präsidenten George H. W. Bush täglich Bericht erstatteten. Anschließend war er als einer der Senior-Analysten verantwortlich für die Vorbereitung der Tagesberichts der CIA an den US-Präsidenten.

Bei seiner Pensionierung wurde er mit der Intelligence Commendation Medal von Präsident Bush ausgezeichnet. Diese Medaille gab er im März 2006 zurück aus Protest gegen die Beteiligung von CIA-Mitarbeitern an Folterungen im Irak.

2002 übte er (nach der Pensionierung) öffentlich Kritik am Einsatz der Geheimdienste durch Präsident Bush im Vorfeld des Krieges im Irak. 

Im Jahr 2003 gründete er zusammen mit anderen ehemaligen CIA-Mitarbeitern die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS). Diese Organisation widmet sich der Analyse und Kritik der nachrichtendienstlichen Tätigkeiten, speziell in Bezug auf den Krieg im Irak.

McGovern spricht im Auftrag der Anti-Kriegs-Gruppe Not in Our Name. Laut Pressemitteilungen der Gruppe erhebt McGovern symbolische Anklagen wegen Kriegsverbrechen gegen das Weiße Haus im Auftrag eines „Volkstribunals“.

Er lehnt die offizielle Version der Terroranschläge am 11. September 2001 ab und fordert eine neue, unabhängige Untersuchung der Ereignisse.

In einem Fernseh-Interview mit Tucker Carlson auf MSNBC im Mai 2006 sagte er wörtlich: „Ich habe das Akronym OIL seit vielen – jetzt seit zwei Jahren benutzt: O für Öl; I für Israel und L für Logistik. Logistik ist die permanente – jetzt sagen wir ,nachhaltige‘ – Militärbasis, welche die USA im Irak halten will.“

video


Quellen und Links:

Youtube-Quelle:

weitere Links:

Die Schwachpunkte der USA und seiner Armee




Das wöchentliche britische Magazin Economist hat einen Artikel veröffentlicht, der einige der am meisten gefährdeten Orte der modernen US Armee enthüllt.


Das Meridian International Center und das Unternehmen Gallup führte eine Studie mit dem Titel "Global Leadership" durch. Es handelte sich dabei um eine Umfrage in 135 Ländern, bei der ermittelt wurde dass etwa 45% der Befragten die USA an der Weltspitze begrüßen würden. Diese Situation hat sich in der Vergangenheit nicht deutlich geändert hatte. Diese Studie aber ergab, dass in 15 Ländern die Führung durch die USA sehr negativ wahrgenommen wird.

Durch diese Studie stellte man fest, dass das Niveau der Befürworter der Vereinigten Staaten im Durchschnitt höher als in Russland, China oder auch in Deutschland ist.

 
Sehr negative Haltung den Vereinigten Staaten gegenüber wurde in Russland wahrgenommen. 82% haben ihre Missbilligung zum Ausdruck gebracht. Nach Angaben der Forscher ist diese Zahl ein Rekord in der Geschichte des Projekts und sie wächst ständig. Im vergangenen Jahr hat sie sich um 12% erhöht.

Die zweite höchste antiamerikanische Stimmung ist Palästina mit 72%. Es ist zu beachten, dass im Vorjahr Palästina an der Spitze der Rangliste mit einem Wert von 80% stand.

Der dritte Platz geht an Belarus. Fast 70% der Menschen in diesem Land sind gegen die Führung von Amerika. Und 62% unserer freundlichen Weißrussen billigen die russischen Führung und diese Zahl stieg um 12% in Bezug auf die Ereignisse in der Ukraine.

Ferner ist die Bewertung wie folgt: 


gegen die Vereinigten Staaten sind 66% der Bevölkerung des Libanon, 61% der Bevölkerung des Iran, 58% - Ägypten, 55% - Österreich, 54% - Tadschikistan und gleichfalls auch Slowenien (54%) - Deutschland, 51% (wobei Deutschland den größten Sprung mit einer Zunahme von 19% zum vergangenen Jahr machte und sich hier ein deutlicher Unterschied zwischen der Bevölkerung und der derzeit betriebenen Politik darstellen lässt).

Es sei darauf hingewiesen, dass bei diesen Ländern drei EU-Länder dabei sind - Slowenien, Österreich und Deutschland.

Schwachpunkte der US-Armee


Trotz der sehr hohen Qualität, sind die US-Militärtechnologien zunehmend für andere Länder verfügbar. Die USA hatten sich nun auf eine grundlegend neue Lösungen ihrer Arbeit konzentriert und widmen sich der Modernisierung ihrer UAV´s und den gepanzerten Fahrzeugen. In der Zwischenzeit hatten allerdings Russland und China schnell aufgeholt.

Fünf gravierende Schwächen gibt es in der US-Armee, so die Zeitung: 


  1. Die Schiffe der Marine sind sehr anfällig für Raketen von die von der Küste abgefeuert werden. 
  2. Die Air-Base´s sind nicht gegen einen plötzlichen Angriff geschützt. 
  3. Die US-Flugzeuge sind kaum in der Lage mobile Raketenwerfer des Feindes zu erkennen. 
  4. Amerikanische Flugzeuge sind auf große Entfernung leicht mit moderner Verteidigungsausrüstung zu erkennen. 
  5. Ein Angriff auf US-Aufklärungssatelliten ist für Feinde nicht schwierig.

Wenn man noch die Tatsache der wachsenden Ablehnung der USA und dessen Führung hinzurechnet, sind das alles Fakten die gegen einen Krieg der USA mit China oder Russland sprechen! Um den Sprung in der Entwicklung der militärischen Technologie Stand halten zu können, müsste die USA riesige Mengen an Geld bereitstellen, die sie aber nicht mehr haben. Und selbst dann wäre es keine Garantie für ihre militärische Überlegenheit.

EU-Pleitestaaten: Das Geld ist weg!!!




Das Geld ist fort - so kurz, so einfach und auch: So weit bekannt. Nur die deutsche Politik erzählte ihren Wählern immer und immer wieder, wie vorteilhaft doch die Rettung der EU-Pleitestaaten sei.




Von Dagmar Metzger und Steffen Schäfer, Liberale Vereinigung


Das Geld ist fort - so kurz, so einfach und auch: So weit bekannt. Zumindest jedem, der sich mit der Materie eingehender beschäftigt hat. Nur die deutsche Politik – bis auf ganz wenige rühmliche Ausnahmen – erzählte ihren Wählern immer und immer wieder, wie vorteilhaft doch die Rettung der EU-Pleitestaaten sei. Schließlich gäbe es das Geld nicht geschenkt, die Bundesrepublik verdiene kräftig daran. Dieser falschen Litanei hat der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis mit einem Interview im Tagesspiegel [1] nun ein jähes Ende gesetzt: „Die Deutschen haben bereits viel zu viel gezahlt – das Geld ist verloren.“

Zack. Wo er recht hat, hat er recht. Das Geld ist verloren. Nun bliebe eigentlich nur mehr folgendes zu tun: Sämtliche Hilfszahlungen sofort einstellen und die Bedingungen des griechischen Staatsbankrotts aushandeln. Eventuell lässt sich ja doch noch etwas mehr als nichts retten. Eines aber darf man unter keinen Umständen mehr machen: Weiter Geld in das bankrotte Land schicken. So zumindest würde jeder vernünftig denkende Mensch handeln. Wenn man schon Verluste hinnehmen muss, dann sollte man alles daran setzen, diese zu begrenzen.

Erstaunlicherweise wird dies in der EU anders gesehen. Gut, wer es einmal an die Hebel der Macht, sei es in Brüssel, Berlin, Paris oder sonst wo geschafft hat, der tickt anders. Hier geht es weniger um ökonomische Grundrechenarten, sondern um die ganz großen Visionen. Da ist es natürlich von Vorteil, dass es nicht das Geld von Jean- Claude Juncker oder von Manfred Schulz ist und nicht das von Angela Merkel, welches in den Fässern ohne Boden verschwindet, sondern das hart erarbeitete Kapital der Bürger. So lassen sich große Visionen mit leichter und vor allem freigiebiger Hand verfolgen.

Zumal – dies darf man ja nicht vergessen – der Euro unumkehrbar ist. Was spielen also angesichts der Ewigkeit schon einige hundert Milliarden (oder gar Billionen) für eine Rolle. Zwar wusste bereits Siddhartha Gautama, dass das einzige stete in unserer Welt der Wandel ist, aber wir leben ja im christlichen Abendland. Die Weisheiten Buddhas sind hier nicht unbedingt jedem bekannt. Außerdem: Wer weiß schon, ob der Euro nicht vielleicht die berühmte, die Regel bestätigende Ausnahme ist?

Da der Euro ja unumkehrbar ist, dürften die Warnungen (oder waren es Drohungen?) die Alexis Tsipras jüngst gegenüber der italienischen Zeitung Corriere della Sera aussprach, eigentlich nicht verfangen: Wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet, dann werden in Bälde Spanien und Italien folgen. Sollte man zumindest meinen. Natürlich ist dies nicht der Fall, denn der Euro ist eben nicht ewigkeitstauglich. Ohne die Rettungsmilliarden wäre die Gemeinschaftswährung längst Geschichte. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf, wird fleißig weiter gerettet.

Die ELA-Kreditrichtlinien wurden daher auf 83 Milliarden Euro erhöht. Die Erhöhungen geschehen inzwischen im Wochentakt. Der verdeckte Bankrun in Griechenland läuft also weiter. Damit aber erhöhen sich natürlich auch im Falle eines Austritts aus der Währungsunion die Kosten: Denn die ELA-Kredite schlagen direkt auf die Target2- Salden durch. Inzwischen sind hier rund 100 Milliarden aufgelaufen. So kommt dann für den Plan B (Grexit) ein gewaltiges Drohpotential zusammen. Dieses braucht es, um den Plan A (mehr Geld für Griechenland) gegenüber der Troika durchzusetzen. Hans-Werner Sinn hat dies im jüngsten Standpunkt des ifo-Institutes trefflich herausgearbeitet.[2] Fatalerweise wächst dieses Drohpotential natürlich mit jedem Tag, den Griechenland in der Eurozone verbleibt.



Selbst wenn dann Tsipras und Varoufakis aus der Währungsunion ausscheiden müssten, hätten sie für ihr Volk doch einiges herausgeholt. Vermutlich hat der griechische Premier auch nicht unrecht – eine Pleite Griechenlands würde angesichts der real wenigstens 350 Milliarden Euro (Rettungsgelder + Target2 + T-Bonds + Bargeld), die im Feuer stehen, weitere Pleiten und Austritte nach sich ziehen. Da ja aber der Euro unumkehrbar zu sein hat, ist klar, wie es weitergehen wird: Mit mehr Geld!

Varouvakis hat dies ja auch als frommen Wunsch in eben jenem Tagesspiegelinterview formuliert. Gut, er sprach verbrämt von „Führung“, die er sich von den Deutschen wünschen würde, nur ist eine deutsche Führung in Europa allenfalls noch im Fußball unproblematisch. Tatsächlich meinte er natürlich: Er wünscht sich mehr Geld. Dies machte er hinreichend durch den Hinweis auf die US- Politik nach dem 2. Weltkrieg klar: Ein Marshallplan für Griechenland soll die Wende zum Guten bringen. Dabei aber übersieht der griechische Finanzminister, dass es in erster Linie die freiheitliche Wirtschaftspolitik Ludwig Erhards war, welche den Deutschen das Wirtschaftswunder bescherte. Mit den Kommunisten von Syriza wird eine solche aber – egal ob innerhalb oder außerhalb der Währungsunion – nicht zu machen sein.

Das Dilemma bleibt bestehen und die Katze beißt sich in den Schwanz. Solange das Dogma „Der Euro ist unumkehrbar“ Bestand hat, wird immer weiter Geld an die Bankrotteure der Eurozone fließen. Fällt das Dogma, scheidet zunächst Griechenland mit einem Staatsbankrott aus. Dann folgen weitere Länder. Die Eurozone wird mehr oder weniger ungeordnet zerfallen. Deutschland wird am Ende auf allen Forderungen sitzen bleiben und alle Rettungsgelder abschreiben können. In der Folge dürfte auch die Bundesrepublik die Pleite anmelden. Zur Hilfe wird dann niemand mehr bereitstehen. Zusätzlich nämlich wird dann wohl auch – quasi frei Haus – die Schuld an dem Desaster den Deutschen angelastet werden. Schließlich haben sie sich geweigert, noch mehr Geld bereitzustellen.

Angesichts dieser Konstellation gibt es eigentlich nur einen Weg, den gordischen Knoten des Eurodilemmas zu zerschlagen: Deutschland muss aus der Eurozone ausscheiden und zwar als erstes. So bekämen durch die dann einsetzende Abwertung des Euro Staaten wie Griechenland, Spanien, Italien und so weiter die ebenso notwendige wie oft geforderte Luft zum Atmen und Deutschland könnte – dank der Aufwertung der neuen Währung – die entstandenen Verluste zumindest teilweise kompensieren.

Käme es dann auch noch zu einer öffentlichen und breiten Diskussion über das Geldsystem an sich und würde in der Folge Wettbewerb in dem zentralen Organ allen Wirtschaftens, dem Geld, Freiheit und damit Wettbewerb zugelassen, könnte das Ende des Euros nicht einen Endpunkt, sondern einen Anfangspunkt markieren. Nämlich den Aufbruch in eine Gesellschaft, in der Wohlstand für alle möglich ist, in der Solidarität nicht mehr nur ein Euphemismus für Plünderungen fremden Eigentums darstellt und vor allem eine, in der die Freiheit eine echte Heimstatt hat. Angesichts der Qualität aller Beteiligten ein ebenso frommer wie ferner Wunsch.




1 www.tagesspiegel.de

2 www.cesifo-group.de