Montag, 12. Oktober 2015

Eine Bundeswehrsoldatin meldet sich zu Wort!!! WICHTIG !!! Bitte lesen!

Bearbeiteter Screenshot von Facebook


Ein Beitrag von:


Jacqueline Müller

Hallo Freunde und Freunde von Freunden,

wer mich kennt, der weiß das ich eigentlich nicht mit privaten Angelegenheiten in der Öffentlichkeit hausieren gehe. Aber auf Grund der aktuellen Lage in unserem doch geliebten Land und einer Aussage meines Opas am gestrigen Tage, sehe ich mich in der Pflicht etwas offen zu legen.

Im Rahmen meines laufenden Auslandseinsatzes in Masar-e Scharif habe ich mit einem Opa telefoniert. Mein Opa ist mittlerweile 85 Jahre alt und am Telefon sagte er zu mir diesen Satz, der meine Welt kurzzeitig vollständig auf den Kopf stellte:

"Nach dem Krieg solltet ihr es einmal besser haben als wir,aber das heute haben wir für euch nicht gewollt. Das ihr in Kriege ziehen müsst, die ihr nicht begonnen habt war nie unsere Absicht. Es tut mir so Leid, wir haben es wirklich nicht gewollt."

Bereits während dieser Aussage hatte mein Opa ein Zittern in der Stimme. Nach Abschluss der Aussage brach er des Klanges nach in Tränen aus.

Sein kleines Mädchen ist im Krieg, in einem Krieg,den das Volk Deutschlands nicht begonnen hat, aber wir unsere Freiheit am Hindukusch oder sonst wo in der Welt verteidigen müssen.

Ich bin mit der Überzeugung zur Bundeswehr gegangen, als Verteidigungsarmee das eigene Volk zu schützen.

Mittlerweile beginne ich, angesichts der gesamten Lage in der Welt, mir die Frage zu stellen, was wir eigentlich verteidigen. Welches Ziel verfolgen wir? Ist es im Sinne des Volkes was wir tun? Was erwartet das Volk von uns?

Ich wage mittlerweile die Vermutung das es nicht will, das unsere Soldaten am anderen Ende der Welt gegen einen Feind kämpft, der eigentlich nicht unserer ist, sondern viel mehr ein fehlgeschlagenes Projekt unserer amerikanischen Verbündeten.

Bevor ich jetzt in zig Worte ausschweife, möchte ich euch nur um eines Bitten. Lasst uns das bewahren, was unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern für uns vorgesehen haben in dem sie unsere Wirtschaft stärkten, unsere Finanzen sicherten und uns ein Dach über den Kopf gaben.

Geht eure Urgroßeltern, Großeltern und Eltern öfters einmal besuchen, redet mit ihnen, unternehmt etwas mit ihnen und hört ihnen zu.

Denn eins dürfen wir nicht vergessen, unser Leben ist vergänglich und während wir noch auf der Erde verweilen, werden sie schon nicht mehr sein.

Wir stehen in der Schuld unserer Urgroßeltern, Großeltern und Eltern. Sie ermöglichten uns vielen und bereiteten einen Weg. Lasst uns ihr Erbe schützen und für unsere Demokratie eintreten, um unseren Kindern eines Tages das ermöglichen zu können, was wir selber großteils ermöglicht bekommen haben.

Eure Jacqueline