Mittwoch, 19. August 2015

Das zionistische Regime und das Blut unschuldiger Kinder


Seit mehr als 70 Jahren leiden die unschuldigen Frauen und Kinder der Palästinenser unter den Verbrechen des zionistischen Regimes. Die Schwere der Verbrechen dieses Besatzerregimes deutet auf eine systematische Verletzung der Menschenrechte der Palästinenser hin.

Die unterdrückerische menschenfeindliche Politik dieses Regimes und seine Menschenrechtsverstöße haben einige internationale Sachverständige zu dem Rückschluss veranlasst, dass das zionistische Regime gezielt Frauen und Kinder tötet, um eine ethnische Säuberung vorzunehmen.

Die Kinder zählen zu den am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen und sind bei Konflikten und Kriegszustände normalerweise die größten Opfer. Die palästinensischen Kinder wachsen mit zahlreichen Problemen auf und ihnen werden die elementarsten Menschenrechte verwehrt.

Die Kindersterblichkeitsrate ist eine Ziffer zur Beurteilung der Lage in einer Gesellschaft. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis der jährlichen Zahl der gestorbenen Neugeborenen unter 12 Monaten zu allen lebenden Neugeborenen des betreffenden Jahres. Das Ergebnis wird mit 1000 multipliziert und gibt Aussage darüber, wieviel von jeweils 1000 Kindern, die lebend zur Welt kamen, vor Abschluss des ersten Lebensjahres gestorben sind. Die UNRWA – das Hilfswerk der UNO für Palästina-Flüchtlinge - nimmt alle fünf Jahre eine Umfrage in den verschiedenen Gebieten über die Zahl der Säuglingstode vor. Das Ergebnis einer solchen Befragung aus dem Jahre 2013 wurde vor kurzem, am 10. August, veröffentlicht. Dr. Akihiro Seita, Leiter des UNRWA-Gesundheitsprogrammes erklärte, dass die anfangs sehr hohe Säuglingssterberate im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in Palästina und Gaza allmählich zurückgegangen ist, aber gemäß den neuen Statistiken aus 2013 wieder steigt.

Den letzten Daten von 2013 zufolge gab es einen Anstieg auf 22,4 Todesfälle pro 1000 Kinder


Dr. Seita begründete die Verzögerung der Bekanntgabe der Ergebnisse damit, dass neutrale ausländische Teams die Daten untersucht haben, um Gewissheit über den wahren Anstieg der Sterblichkeitsrate unter Kindern zu gewinnen.

Die jüngsten Untersuchungen der UNRWA ergeben, dass die Kindersterblichkeitsrate im Gaza-Streifen zum ersten Mal in den vergangenen 50 Jahren wieder angestiegen ist. Einer der wichtigsten Gründe ist die Gaza-Blockade durch das zionistische Regime. Dr. Seita, Leiter des Gesundheitsprogramms dieses UN-Hilfswerkes für palästinensische Flüchtlinge, bezeichnet die Kindersterblichkeitsrate als eines der wichtigsten Indizien für das Millenium-Programm der UNO. Er sagt, diese Ziffer hat in den letzten Jahrzehnten laufend abgenommen. Während 1960 noch fast 130 Säuglinge von 1000 Säuglingen in Gaza ihr Leben verloren, waren es 2008 circa 20 auf 1000, aber 2013 wieder jährlich 22 pro 1000. 

Auch die Sterberate von Kindern unter 4 Wochen ist wieder deutlich angestiegen. Sie betrug 2008 12 von 1000 Säuglinge unter 4 Wochen aber 2013 waren es 20 von 1000.

Der Leiter des UNRWA-Gesundheitsprogramms, Akihiro Seita sagte über die ungewöhnliche Entwicklung der Kindersterblichkeitsrate in Gaza: „Die Erfolge bei der Bekämpfung der Kindersterblichkeit sind normalerweise nirgendwo auf der Welt rückläufig. Wir erleben zum ersten Mal eine solche erneute Erhöhung dieser Rate in diesem Ausmaße. Ähnliches haben wir höchstens in einigen afrikanischen Ländern beobachtet, in denen es zu einem plötzlichen Aids-Ausbruch gekommen ist.“

Dr. Saita sagt, es sei schwierig, genau die Gründe für die zunehmende Säuglingssterblichkeit festzustellen. Die UNRWA ist jedenfalls nach seinen Aussagen über die Gaza-Blockade und deren Auswirkung auf die medizinische Lage und die Bereitstellung von Arzneimitteln und medizinischer Ausrüstung besorgt. 

Die Gaza-Blockade, die das zionistische Regime 2007 zur See und zum Festland verhängt hat, hat die Bewohner im Gaza-Streifen in große Bedrängnis gebracht. Infolge dieser Blockade leidet die Bevölkerung unter Nahrungsmittelknappheit, fehlenden Medikamenten und Mangel an allen Dingen, die der Menschen zum Leben braucht. Es liegt auf der Hand, dass die Kinder durch die Blockade am meisten in Mitleidenschaft gezogen werden. 

45 Prozent der Einwohner im Gaza-Streifen sind Kinder unter 14. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums dieses Gebietes sprach von verheerenden Folgen der Blockade im Gesundheitswesen für die Bevölkerung von Gaza insbesondere die Kinder unter ihnen.



Die Zionisten begehen Verbrechen an den palästinensischen Kindern, wie sie selten in der Geschichte begangen worden sind. Es kann sein, dass sie Kinder bewusst überfahren oder sie schießen direkt auf sie. Vor kurzem haben sie eine Palästinenser-Wohnung in Brand gesetzt, wobei ein Säugling in den Flammen den Tod fand. Die Militärkräfte Tel Avivs haben palästinensische Kinder getötet, die gerade Fußball spielten, oder an der Küste im Wasser schwammen, zu Fuß waren oder vom Fenster aus die Soldaten des Besatzerregimes beobachteten. Die Zionisten wissen dass die steigende Bevölkerungswachstumsrate in Palästina eine Gefahr für die Existenz des zionistischen Regimes ist. Deswegen versuchen sie einen Rückgang der palästinensischen Bevölkerung oder deren Rückgang im Verhältnis zu ihrer eigenen Bevölkerung zu erreichen und zwar mit Methoden wie: Kindermord, Krieg, Bombardierung von Wohnhäusern, Siedlungsbau, Zwangsevakuierung der Palästinenser in andere Gebiete, Stürmung ihrer Wohnungen und Gewalt.

Gemäß dem Beweismaterial und Berichten nicht-staatlicher Organisationen sind im Gaza-Krieg mehr als 2 Tausend 140 Palästinenser ums Leben gekommen. Darunter waren 551 Kinder und 299 weibliche Zivilbürger. Außerdem sind mehr als 11Tausend Palästinenser, davon 3540 Frauen und 3436 Kinder während dieser israelischen Offensive verletzt worden. Auf israelischer Seite kamen 73 Personen ums Leben, die meisten von ihnen waren Armeemitglieder.

Der Abschuss von zahlreichen Raketen auf palästinensische Wohngebiete und das Massaker unter Zivilisten gehört zu der Politik von Tel Aviv. Gemäß Bericht des unabhängigen Untersuchungskomitees der UNO vom 22.Juni 2015 haben die Kräfte der israelischen Armee im Gaza-Krieg im vergangenen Sommer über 6000 Luftangriffe durchgeführt und Wohngebiete und andere Gebäude zum Ziel genommen. Laut diesem Bericht fanden die meisten dieser Angriffe in der Nacht statt, während die Bevölkerung schlief oder während des Morgengebetes oder der Einnahme der Fastenspeise vor dem Morgengebet, wo die meisten Familienmitglieder wach waren und sich umeinander versammelt hatten. 



In vielen Fällen ist dieses Komitee aufgrund seiner Untersuchungen und der eingegangenen Berichte von lokalen und internationalen Organisationen zu dem Ergebnis gelangt, dass das zionistische Regime absichtlich vor allem die Wohngebiete angegriffen hat.

Es heißt in dem Bericht, dass Israel in Wirklichkeit seine Strategie auch nach Feststellung der schlimmen Folgen seiner Luftangriffe für die Zivilisten nicht geändert hat und die Frage auftaucht, ob dies nicht Teil einer weitgehenden Politik war, die zumindest indirekt auf höchster Ebene im Tel Aviver Regierungskabinett gebilligt wurde. 

Es hat große Empörung auf der Welt ausgelöst als vor kurzem bei einem Brandanschlag von Zionisten ein palästinensisches Kleinkind in den Flammen ums Leben kam.

Der Vorfall ereignete sich in Nablus im Westjordanland. Ali Saad Dawabscha war nur 18 Monate alt. Seine Eltern erlagen ein paar Tage später ihren schweren Brandverletzungen.

Die radikalen Juden haben mit Farbspray die Wände dieses Hauses mit Sprüchen verschmiert.

Das Besatzerregime Israel ist wegen seiner Massaker an palästinensischen Kindern und dem Genozid, den es betreibt als Kindermörder-Regime bekannt geworden. Ein Autor der Independent beschrieb den Kindermord als einen Schandfleck auf der Stirn dieses Regimes.