Dienstag, 5. Januar 2016

Katja Scheidts offener Brief an die Bundesregierung


Sehr geehrte Bundesregierung,


eines muss man Ihnen lassen: Sie haben ganze Arbeit geleistet!

Ihre Bemühungen, jegliche berechtigte Kritik an dem Verhalten mancher hier schutzsuchenden Menschen, sofort mit der Nazikeule im Keim zu ersticken, hat Früchte getragen.


Wir sind nun in Deutschland immerhin soweit, dass unzählige Frauen (35 haben bereits Anzeige erstattet, laut Polizei ist die Dunkelziffer weitaus höher), in der Silvesternacht in Köln von einer Horde wildgewordener Asylsuchenden, beleidigt und auf das schlimmste sexuell belästigt wurden (ja, es waren Asylsuchende, da die Polizei bei den Kontrollen die vorgeschriebenen Asylbescheinigungen, eingesehen und kontrolliert hat) und lediglich die Regionalzeitungen berichten darüber. Man hat diese Frauen begrapscht, die Finger in alle Körperöffnungen gesteckt und teilweise die Klamotten vom Leib gerissen. Das ganze begleitet von "Ficki - Ficki" und "Schlampen" rufen.

Die diensthabenden Polizisten waren nicht in der Lage, diese Frauen zu schützen, da sie von den tobenden Asylsuchenden mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden. Das ist eine Schande für unser Land!

Wo sind hier die großen Medien? Tagesschau? Fehlanzeige! Bild? Fehlanzeige!

Wo ist Ihr in Arabisch untertitelter Appell an diese gewalttätigen Asylanten, in dem Sie ihnen klar machen, dass Frauen in Deutschland kein Freiwild sind?

Wo ist Herr Gabriel, der diese Taten auf das schärfste verurteilt und grobe Beschimpfungen ausspricht?

Nichts! Kein Wort!

Nein, wir sind sogar mittlerweile soweit, dass wir solche Ereignisse tot schweigen, die Nationalität nicht nennen und leise in unser Kissen weinen, in Anbetracht der vielen sexuellen Übergriffe, die es seitens einiger Asylsuchenden bisher gab. Es sind längst keine Einzelfälle mehr. Ich alleine betreue schon sieben Frauen, die in den letzten sechs Monaten, das Opfer sexueller Gewalt von Flüchtlingen wurden. So etwas darf man aber nicht aussprechen. Dann ist man nämlich ein Hetzer! Ein Fremdenfeind! Ein Nazi! Und wenn man das nicht ist, dann gibt man zumindest den Nazis, mit solchen Berichten wieder Auftrieb und schürt die Fremdenfeindlicheit.

Das dieses Totschweigen ein weiterer Schlag ins Gesicht für alle Opfer ist, nehmen wir billigend in Kauf!

Selbst ich habe überlegt, ob ich die schrecklichen Vorfälle in Köln thematisieren darf. Ja, ich darf! Ich kämpfe schon so viele Jahre gegen häusliche und sexuelle Gewalt und wenn ich nur die Fälle öffentlich mache, in denen der Täter ein Deutscher ist, dann bin ich tatsächlich ein Rassist!

Das bin ich aber nicht! Ich mag alle Menschen, solange sie respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen. Mir ist es egal, ob jemand Muslim, Christ oder Jude ist. Ich beurteile Menschen nach ihren Taten und nicht nach ihrer Herkunft oder Religion.

Das in vielen muslimischen Ländern ein anderes Frauenbild herrscht und Emanzipation dort meist ein Fremdwort ist, dafür kann ich nichts. Dass nun viele Menschen mit diesem veralteten Frauenbild in unser Land kommen, dafür kann ich auch nichts.

Wenn ich aber damit beginne, Gewalt die von einem Teil dieser Menschen ausgeht, schönzureden, totzuschweigen oder zu entschuldigen, dann bin ich sehr wohl in der Verantwortung. Ich signalisiere diesen Menschen damit nämlich, dass ich es respektiere, dass sie Frauen diskriminieren und dominieren und sexuell missbrauchen. Das wäre falsch!

Deshalb werde ich in Anbetracht solcher Vorfälle nicht schweigen, da ich auch nicht schweigen würde, wenn die Täter Deutsche wären.

Jeder der klar denken kann, weiß, dass ein Großteil der Menschen die hierher kommen, nicht gewalttätig ist aber in Anbetracht einer Million Flüchtlinge, reichen schon 10 %, die sexuelle Gewalt ausüben, um 100.000 Frauen zu einem Opfer sexueller Gewalt werden zu lassen!

Ich werde auch unermüdlich darin sein, den hier schutzsuchenden Männern klar zu machen, dass ich von Ihnen uneingeschränkt erwarte, dass sie deutsche Frauen nicht als Freiwild sehen und dass ich ebenso erwarte, dass sie die Integration ihrer Frauen, Schwestern und Töchter, nicht mit ihren veralteten Wertvorstellungen verhindern dürfen!

Wer hier leben möchte, hat unsere Kultur uneingeschränkt zu respektieren! Da gibt es nichts zu diskutieren!

Wir deutsche Frauen wollen auch nicht Ficki - Ficki machen und wir sind auch keine Schlampen, die nur darauf warten, mal richtig rangenommen zu werden!

Wir entscheiden selbst, wer uns wo anfasst und das hat auch gefälligst so zu bleiben!

Und nun liebe Bundesregierung, erwarte ich, dass Sie endlich Ihrer Verantwortung gerecht werden, und den Tätern klar machen, dass wir genügend deutsche Vergewaltiger haben und nicht vorhaben, diese Anzahl suk­zes­si­ve weiter zu erhöhen!