Montag, 25. Januar 2016

Das Kollektiv - Wie man die Welt noch retten kann!


Von Ingo Trost

Gleich vorweg, nehmt Euch Zeit und Ruhe diesen Artikel zu lesen! Nicht jeder wird ihn auf Anhieb verstehen. Und nicht jeder wird ihn verstehen wollen! Er stellt so ziemlich alles auf den Kopf woran sehr Viele glauben und wird von Manchem so Einiges abverlangen.

Den besten Blick auf die Dinge hat man grundsätzlich durch Abstand. Nehmen wir uns mal diesen Abstand und betrachten nicht nur unsere Gegenwart, sondern weiter zurück die gesamte Vergangenheit, so sehen wir die nachfolgenden Aspekte mit ganz anderen Augen.



Seit Jahrtausenden werden Kriege im Namen des Glaubens, ja eher im Namen der Religionen geführt. Der Mensch wird reglementiert und sein Glaube wurde stets instrumentalisiert. Und dabei ist es völlig gleich welche Religion wir uns betrachten. Die Grundstruktur und die Ziele sind überall die Gleichen. Macht erlangen und erhalten. Macht worüber? Macht über die Masse!

Es gibt nichts einfacheres, auch im jetzigen Zeitalter, als die Masse durch ihren Glauben zu manipulieren! Das war früher schon so und hat sich noch nie geändert. Schauen wir uns doch einfach mal die Tatsachen an. Es gibt schon sehr viele gute Sachen die in unserer Bibel stehen. Aber im Grunde genommen sind das alles Sachen, die als Grundsatz für ein friedliches Miteinander anzusehen sind. Für solche Dinge braucht man keine Kirche. Man benötigt eine Gesellschaft, die solche wichtigen sozialen Werte weitergibt und bewahrt.

Wenn wir uns doch irgendwann einmal von diesen Ketten der Instrumentalisierung befreien könnten! Das wird höchstwahrscheinlich erst dann möglich sein, wenn man das große Ganze verstanden hat. Wenn man begriffen hat wie der Mensch und seine Umwelt funktioniert. Auch dazu gibt es passende Antworten in allen alten Schriften. Man begreift dann das dort Niedergeschriebene erst richtig, wenn man sich näher mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandergesetzt hat.

Und hier komme ich zum eigentlichen Kern meines Artikels

Wenn davon die Rede ist, dass Gott in uns allen und in jedem was wir kennen ist, so ist damit das Kollektiv (Das kollektive Bewusstsein) gemeint. Um es gleich vorab weg zunehmen, nein, ich habe nicht zu viel Star Trek geschaut! Werden wir uns mal bewusst aus was alles, auch wir selbst besteht! Es ist alles Energie! Auch das leben nach dem Tod, an was ich zweifelsohne glaube, ist damit begründet. Es gibt ein Gesetz, welches besagt, dass Energie gebraucht, aber niemals verbraucht werden kann. Sie wird nur umgewandelt in andere Energieformen.

Bis hierhin noch mitgekommen? Und noch nicht das Gefühl, dass hier wurde von einem Verrückten geschrieben? Sehr gut, dann bin ich nicht der einzige Bekloppte hier auf Erden! Spaß beiseite!

Was macht uns aus? Aus was besteht unser "Bewusstsein"? Was ist überhaupt "Bewusstsein"? Viele nennen es Seele, ich nenne es unser Bewusstsein, unser Ego[1]! Und das besteht auch aus Energie. Und dann gibt es noch das "kollektive Bewusstsein". Man kann es sich so vorstellen wie eine riesige Halle, in der wir alle gleichermaßen anwesend sind und all unsere Emotionen und all unser Denken für alle vorhanden ist. Wir sind eins! Und wenn ich anderen Menschen etwas antue, so tue ich es mir selbst an. Auch das steht in den alten Schriften. Nur konnte man es in der Zeit, in der all das niedergeschrieben wurde, schlecht mit unserem heutigen Wissen erklären.



Wir müssen uns das jetzt alles nochmal neu durchlesen und dann werden wir es verstehen. Wir sind Gott. Alle zusammen bilden wir dieses Kollektiv. Und es ist an uns wie es weitergehen wird. Gott wurde gefragt wer er sei und wie er heißt. Darauf hatte er eine Antwort: "Ich bin, was ich bin!"

Und damit hatte sich das Kollektiv treffend beschrieben! Es gibt ja schon reichlich Versuche[2], den Gottglauben psychologisch zu erklären, bzw. zu betrachten und in allen diesen Versuchen steckt ein Fünkchen Wahrheit. Wenn man sich diese Versuche mal von der energetischen Seite aus betrachtet, wird auch dies klarer!

Was bedeutet das nun für den Einzelnen?

Es bedeutet, dass wir weniger auf Außen, sondern mehr auf unser Inneres hören sollten. In einigen von uns schreit es im Inneren heraus, doch wir hören es nicht. Wir vertrauen nicht mehr auf unser "Bauchgefühl"! Wo kommt denn dieses her? Sind es gar Emotionen die durch das Kollektiv zu uns gelangen? Wann lebt man noch bewusst?

Laufen, essen, arbeiten, Kinder versorgen, mit Nachbarn reden .... alles nur noch automtisierte Prozesse bei denen unser Bewusstsein ausgeschaltet ist. Wann seit ihr das letzte mal einfach so durch den Wald spaziert und habt Euch mal auf die Geräusche und Gerüche in diesem Wald konzentriert? Ganz bewusst!!! Wisst Ihr, was wir täglich "unbewusst" alles in uns aufnehmen? Durch was man uns super manipulieren kann? Es gibt da so Vieles!

Und im Außen wird es spürbar! Schaut Euch die Gesellschaft an, zu was diese mittlerweile verkommen ist. Man braucht keine Religionsgemeinschaft um zu sehen, dass es die falsche Richtung ist, die die Menschheit eingeschlagen hat. Wir zerstören uns selbst und das auch noch mit Inbrunst!

Das Kollektive Bewusstsein ist in der letzten Zeit wieder erstarkt. Durch die ganzen Ungerechtigkeiten in dieser Welt. Es ist 5 vor 12 und das wissen sehr Viele. Nur diese müssen nun zueinander finden und gemeinsam gegen die negativen Einflüsse vorgehen. Und das meine ich global gesehen. Auf der ganzen Welt muss das passieren. Die Apokalypse, wie sie in den Überlieferungen steht, ist nichts Anderes als das unausweichliche Ende unserer mentalen Entwicklung. Dafür muss man kein Prophet sein um zu sehen wie sich das kollektive Bewusstsein ändert und wie der Mensch von Natur aus ist.

Eine Bitte an diejenigen, die meinen Artikel wirklich durchgelesen haben: Schreibt doch bitte als Kommentar oder persönliche Nachricht, was Ihr von meinen Gedanken haltet und wie ihr dieses seht! Mich würde es sehr freuen Feedback zu erhalten!

[1] Selbst ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff mit psychologischen, soziologischen, philosophischen und theologischen Bedeutungsvarianten. Im Sinn der Selbstbeobachtung, also in Bezug auf die Empfindung, ein einheitliches, konsistent fühlendes, denkendes und handelndes Wesen zu sein, dient er zur Reflexion, Verstärkung und Betonung des Begriffs Ich.
  
[2] In der Psychoanalyse wird der Gottglaube als eine Form des Wunschdenkens betrachtet. Für Sigmund Freud war Gott die Projektion einer perfekten, schützenden Vaterfigur, die das Gefühl einer idealisierten Kindheit vermitteln soll. Für Carl Gustav Jung ist Gott eine Erfahrung, die in seelischen Tiefenschichten bereit liegt. Das innerseelische Gottesbild entspricht dem Archetypus des Selbst und repräsentiert psychische Ganzheit. Über die metaphysische Wirklichkeit Gottes ist damit nichts ausgesagt. Andere Psychoanalytiker sahen Gott nicht als tröstlichen Traum, sondern als Projektion des neurotischen Selbsthasses. Ludwig Feuerbach, der ebenfalls religionskritische Thesen vertrat, sah im Gottglauben den „Spiegel des Menschen“, der Rückschlüsse auf das menschliche Wesen erlaube.  
Die kognitive Religionswissenschaft geht davon aus, dass Menschen aufgrund ihrer Veranlagung dazu tendieren, Vorstellungen von übernatürlichen Akteuren zu verfestigen. Die Standardtheorie begründet dies im Wesentlichen durch zwei mentale Module bei Menschen, dem Theory of Mind Mechanism (ToMM) und der Agency Detection Device (ADD). Durch das ToMM sind Menschen in der Lage, bei anderen Akteuren Gefühle und Absichten zu vermuten. Die ADD ermöglicht es, aufgrund sensorischer Reize schnell die Anwesenheit von Akteuren in der Umgebung wahrzunehmen. Sie diente beim Frühmenschen dazu, Prädatoren rechtzeitig zu erkennen und zu meiden, wird aber auch heute noch aktiv, sodass selbst hinter natürlichen Ereignissen oftmals ein Akteur vermutet wird. Dieses Erklärungsmodell bezieht sich nicht nur auf Götter, sondern auf alle übernatürlichen Akteure. 
Ein verwandter Forschungsgegenstand ist die Frage, welche kognitiven Fähigkeiten in Bezug auf den Gottglauben angeboren sind. Die Anthropomorphismus-Hypothese geht davon aus, dass Kinder einen Gott anfänglich als „großen Supermenschen im Himmel“ betrachten, und erst später die Vorstellung eines transzendenten, körperlosen Wesens entwickeln. Demgegenüber besagt die Preparedness-Hypothese, dass Kinder derartige metaphysische Eigenschaften problemlos akzeptieren, da sie von Beginn an kognitiv in der Lage sind, sich allgemeine übernatürliche Akteure vorzustellen.