Mittwoch, 2. Dezember 2015

Assad macht erneut die Türkei für die anhaltende Krise in seinem Land verantwortlich!

Syriens Präsident Bashar al-Assad
Die Terroristen in Syrien werden nach den Worten des syrischen Staatschefs, Bschar al-Assad, hauptsächlich durch die Türkei, unter Mitwirkung Saudi-Arabiens und Katars, finanziert und mit Waffen versorgt.


Im Interview mit dem tschechischen Fernsehen sagte Assad: "Wenn die Türkei die Terroristen tatsächlich bekämpfen und sie besiegen wolle, so müsse sie ihre Versorgung mit Waffen, Finanzen und Rekruten verhindern", so Assad. Dies sei der erste zu unternehmende Schritt für den Beginn des Anti-Terror-Kampfes, betonte Assad.

Der britische Premierminister David Cameron



Weiterhin hat das britische Parlament der Teilnahme an Luftangriffen auf IS-Stellungen in Syrien zugestimmt.

Mindestens 20 Abgeordnete im britischen Unterhaus haben gestern ihre Bereitschaft für die Unterstützung von Luftangriffen der Anti-IS-Allianz in Syrien ausgesprochen.

Dem britischen Premier David Cameron zufolge wird das Parlament dieses Landes heute seinen endgültigen Entschluss über die Teilnahme an den Luftangriffen in Syrien bekannt geben. Cameron benötigt dafür die Unterstützung der Arbeiterpartei (Labour).

Die deutsche Verteidigungministerin Ursula von der Leyen

Von der Leyen: Bundeswehr hat "Fähigkeiten, über die sonst kaum jemand in der Welt verfügt"

Kurz vor dem Syrien-Einsatz stellt sich heraus, dass nicht einmal die Hälfte der "in Betrieb" befindlichen Tornados einsatzfähig ist

Dass die Bundeswehr, was das Material betrifft, in einem beklagenswerten Zustand ist, ist schon länger bekannt (Das Potemkinsche Dorf Bundeswehr). Jetzt schickt die Bundesregierung, sofern das Parlament zustimmt, wovon auszugehen ist, deutsche Soldaten mit bis zu 6 Tornados, einer Fregatte, der dem Kommando des französischen Flugzeugträgerverbands unterstellt wird, und Tankflugzeuge zum größten Auslandseinsatz zur Bekämpfung des IS - und es wurde bekannt, dass mehr als die Hälfte der Tornados der Bundeswehr nicht einsatzbereit ist.

Nach einem dpa vorliegenden Bericht sind von 93 gekauften Tornados 66 in Betrieb, aber davon nur 29 einsatzbereit (44 Prozent). Vor einem Jahr waren noch 38 einsatzbereit, was heißt, dass sich der Zustand der Flotte unter Verteidigungsministerin von der Leyen weiter verschlechtert hat. Der Bericht wurde kurz vor der Bundestagsdebatte über den Syrien-Einsatz bekannt. Von der Leyen entgegnete im Morgenmagazin, dass man für den Einsatz ja sowieso nur 6 Maschinen brauche: "30 Tornados sind einsatzbereit, und wir brauchen davon sechs. Das heißt, wir haben einen breiten Spielraum, der vorhanden ist." Also kein Problem, wir schaffen das. (Wo haben wir diesen Satz nur schon einmal zu Ohren bekommen?) Anm.d.Red.

"Die Lage der fliegenden Systeme bleibt unbefriedigend", schreibt Generalinspekteur Volker Wieker in dem Bericht. Von den "Eurofightern" sind 55 Prozent, von den "Transall"-Transportflugzeugen sind 57 Prozent einsatzbereit, so die Faz.