Donnerstag, 3. September 2015

EU-Sanktionen gegen Russland werden verlängert


Die EU-Sanktionen gegen Putin-Vertraute werden um ein halbes Jahr verlängert. Betroffen sind 149 Personen, die den Ukrainekonflikt auf die eine oder andere Art angeheizt haben sollen. Foto: Alexey Nikolsky/Ria Novosti/Archiv


Brüssel - Die EU-Sanktionen gegen enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine werden um weitere sechs Monate verlängert.

Darauf einigten sich am Mittwoch Vertreter der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel. Betroffen sind 149 Personen. Ihre in EU-Staaten vorhandenen Vermögenswerte bleiben damit eingefroren. Zudem dürfen sie nicht nach Deutschland oder in andere EU-Staaten einreisen.

Neben den Einzelpersonen sind auch 37 Einrichtungen, Unternehmen und Organisationen von den Vermögenssperren betroffen. Die Strafmaßnahmen waren zuletzt bis zum 15. September dieses Monats verlängert worden. Nun sollen sie bis zum 15. März des kommenden Jahres gelten.

Die westlichen Länder und die USA werfen Moskau vor, die Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen, doch Russland weist diesen Vorwurf stets zurück.

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