Donnerstag, 24. September 2015

Amerikanische Jagdbomber mit Kernwaffen können innerhalb von 5 Minuten St. Petersburg erreichen!



Die in Estland stationierten US-Jagdbomber wurden mit nuklearen Waffen bestückt … das Pentagon hat diesen Schritt nach der Erhöhung des Militärpotentials durch Russland an seinen Grenzen durchgeführt. Gestern haben in Estland die größten Übungen seit der Zeiten der UdSSR angefangen, an denen die Staffel der Jagdbomber A-10 der US-Luftwaffe und der ПВО Estlands teilnehmen. Jetzt werden sich dauerhaft diese Flugzeuge in den Ländern des Baltikums, auf dem ehemaligen sowjetischen Fliegerhorst Emari in Estland befinden. Die Anflugzeit bis zu den Zielen in Sankt Petersburg von hier aus, wie die estnische Zeitung Postimees mit dem Verweis auf das europäische Kommando der Armee der USA, nur 5 Minuten betragen. 

Die Situation für Russland wird dadurch auch verschärft, weil die amerikanischen Jagdbomber A-10 mit nuklearen Waffen bestückt sind. In den Ländern des Baltikums, wie die Amerikaner behaupten, sollen diese Jagdbomber bleiben, bis die taktischen Kernwaffen (B61) aufgestellt wurden. Inzwischen sind die Träger in der Region schon angekommen. Der deutsche Fernsehsender ZDF hatte diese Tage bereits über "den Bau der Anlage der amerikanischen nuklearen Ausrüstung des neuen strategischen Plans auf dem Militärstützpunkt der Bundeswehr, Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz" berichtet. Angeblich haben die deutschen Journalisten Dokumente, die die »Pläne der Einrichtung neuer B61 durch die USA in Europa« bestätigen. Im Falle des Krieges sollen die deutschen Piloten, die die Flugzeuge "Tornados" fliegen, diese Bomben auf die Kampfpositionen im Rahmen der sogenannten Strategie "nukleare Teilnahme" aberfen. 

In Spezialbunkern des Fliegerhorstes können bis zu 44 Waffen gelagert werden. Das TaktLwG 33 ist als einziger fliegender Verband der deutschen Luftwaffe im Rahmen der "nuklearen Teilhabe" für den Einsatz dieser Waffen ausgebildet. Die Atomwaffen unterliegen jedoch der Kontrolle US-amerikanischer Soldaten. Es befinden sich einige Staffeln der US Air Force 702 Munitions Support Squad (702 MUNSS) im Fliegerhorst, die in Zusammenarbeit mit der 1. und 2. Luftwaffen-sicherungsstaffel die Sonderwaffenlagerungsstätten bewachen.

Die Federation of American Scientists (FAS) meldete, dass nach einer internen Studie der amerikanischen Luftwaffe in vielen Atomwaffenlagern nicht die minimalen Sicherheitsstandards des amerikanischen Verteidigungsministeriums eingehalten werden. Darunter soll sich unter anderem auch der Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel befinden. Das Institut berichtet, dass sich zurzeit 44 Atombomben vom Typ B61 an diesem Standort befinden.

Die Luftwaffe plant, bis 2025 mindestens 46 Tornados für die Aufgabe der Nuklearen Teilhabe bereitzuhalten. Das Außenministerium Russlands schlägt in diesem Zusammenhang schon Alarm. Jetzt hat sich das Pentagon entschieden, für die ständige Lagebestimmung in den Ländern der NATO in Europa, 12 Jagdbomber A-10 zu wählen. Außerdem haben die USA zum Ende Dezember in Deutschland vier Mehrzweckjagdflugzeuge der fünften Generation, F-22 Raptor aufgestellt.