Dienstag, 9. Juni 2015

Moskau bereitet sich auf die aktive Verteidigung in Transnistrien vor



Ein Beitrag von rusvesna.su
Unsere Quelle im Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erzählt über die Pläne der Liquidierung von Pridnestrowje, die von den Geheimdiensten der USA unter Beteiligung der Verteidigungsbehörden der Ukraine, Moldawien und Rumänien entwickelt wurden.





Das Verteidigungsministerium Russlands ist besorgt über die Möglichkeit der rapiden Destabilisierung des Konfliktes in der Pridnestrowskaja Modlawische Republik (PMR) und bereitet sich auf die ungünstigsten Szenarien vor. Dafür führte die Operative Gruppe Russischer Streitkräfte (OGRW), die in der Republik stationiert ist, eine Übung der Überwachung wichtiger Militärobjekte durch.






Wie der Pressedienst des westlichen Militärbezirks mitteilt, unter dessen Kommando sich die OGRW befindet, nahmen daran mehr als 100 Soldaten teil. Nach einem Alarm und 150 km langem Marsch zu den Militärlagern im Dorf Kolbasna, nahmen sie teil an einer Gefechtsübung mit den Terroristen, die versucht haben sollten dort Waffen und Munition zu erobern.

Solche Szenarien werden nicht nur von den Soldaten der OGRW sondern auch von den russischen Friedenstruppen, die in der Konfliktzone stationiert sind, geübt.

Ein Teil des Planes ist die letzte Woche in Kiew beschlossene Denunzierung des Abkommens mit Moskau über den Transit der russischen Militärs und ihrer Versorgung über das Territorium der Ukraine nach Pridnestrowje.

Angeblich sind schon in der nächsten Zeit mehrere Diversions- und terroristische Operationen der ukrainischen und rumänisch-moldawischen Gruppen in Pridnestrowje geplant, währenddessen die Munitionslager, die jetzt von den russischen Soldaten bewacht werden, erobert werden sollen.

Gleichzeitig werden massenhaft Provokationen mit der Zivilbevölkerung mit Opfern stattfinden, um die russischen Friedenstruppen zu diskreditieren.

All diese Vorkommnisse werden von Kischinew genutzt, um aus dem Abkommen über Friedenstruppenstationierung auszusteigen. Sie würden sich an die Europäische Union und NATO mit der Bitte um andere Friedenstruppen wenden. Zu diesem Zeitpunkt soll ein moldawisch-rumänisches Bataillon schon bereit stehen, der die russischen blauen Helme ersetzen soll. Am 23.Mai hat der Verteidigungsminister Moldawiens W.Tschebotaru während seines Besuchs in Rumänien die Gründung dieses Bataillons offiziell angekündigt. Perspektiwisch sollen auch die Soldaten aus der Ukraine und Polen daran teilnehmen.

Während dieser Verschärfung der Situation um Pridnestrowje, starten die USA und Rumänien militärische Manöver nahe der Grenze mit dem Odessa Gebiet der Ukraine (liegt auf der kürzesten Luftstrecke für russische Militärs, wenn sie Pridnestrowje aus der Luft versorgen müssten). Der Zerstörer der amerikanischen Marine Ross, befindet sich seit dem 23. Mai im Schwarzen Meer. Ross ist mit einem Luftabwehrsystem ausgestattet, die Angriffsbewaffnung besteht aus den Flugraketen Tomahawk.