Donnerstag, 5. November 2015

Palästinenser werfen Israel Entnahme von Organen getöteter Palästinenser vor



Die palästinensische Autonomiebehörde erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel


Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour schrieb am Mittwoch in einem Brief an den UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, den getöteten Palästinensern seien Organe entnommen worden. Die sterblichen Überreste von im Oktober getöteten palästinensischen Angreifern seien ohne Hornhäute und andere Organe zurückgeben worden. 


Israels UN-Botschafter Danny Danon wies die Anschuldigungen als Verleumdung zurück. Danon bezeichnete Vorwürfe in einem Schreiben an den UNO-Generalsekretär als antisemitische Propaganda-Lüge.

Man wird das Gefühl einfach nicht los, dass immer wenn es gegen den Staat Israel geht, die Antisemitismus Keule gezogen wird. Sind es nicht die Juden selbst, die darauf bestehen sich nicht der Blutlinienfrage hinzugeben? 

Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft sind Betrachtungen zum Jüdischsein, basierend auf den Genen, völlig irrelevant. Wie ein Rabbi sagte: „Trotz der Erkenntnisse aus den Studien werden wir nie die DNA zum Nachweis von Jüdischsein benutzen.“ Davon abgesehen hat das jüdische Volk in allen Jahrhunderten Konvertiten stets willkommen geheißen. Ruth, die Moabiterin, wurde Teil des jüdischen Volkes und eine Vorfahrin des Königs David vom Stamme Juda und sogar von Jesus. Viele Perser wurden nach dem Sieg über Haman und seine Kohorten Juden, wie das Buch Esther berichtet. Auch ein wenig Chasaren-DNA wurde Teil des jüdischen Genpools, doch wen stört es? Juden fühlen sich den Theorien über Blutlinien-Reinheit nicht verpflichtet. Ein Konvertit wird ebenso als jüdisch angesehen wie Abraham oder Mose.

Warum wird dann jetzt wieder der Ausdruck des Antisemitismus verwendet? Da schließt das Eine doch das Andere aus! Das erzeugt den Eindruck, dass man sich immer gerade das rauspickt, was zum aktuellen Anlass passt!