Dienstag, 3. November 2015

Frankreich und Deutschland stellen Flüge über der Sinai-Wüste ein!





Die Fluglinie Metrojet schließt einen Pilotenfehler und einen technischen Defekt als Grund für den Absturz ihrer Maschine auf der Sinai-Halbinsel aus. Sie nährt vielmehr den Verdacht eines Anschlags.

Metrojet-Manager hatten bei einer Pressekonferenz am Mittag einen technischen Defekt ebenso wie einen Pilotenfehler ausgeschlossen. Eine "mechanische Einwirkung" auf das Flugzeug sei die einzige denkbare Möglichkeit, warum es am Samstag im Flug auseinandergebrochen sei, sagte der stellvertretende Generaldirektor der Fluglinie, Alexander Smirnow. Er nährte damit den Verdacht, das Flugzeug könne - wie von einem ägyptischen Ableger der Terrormiliz IS behauptet - Ziel eines Anschlags geworden sein.


Die Fluggesellschaften Air France und Lufthansa haben nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine über der Sinai-Wüste, ihre Flüge über dieser Region eingestellt.

Laut der französischen Zeitung Libération gab Air France bekannt, dass vorsichtshalber die Flüge über dieser Region bis auf weiteres eingestellt werden.

Die Lufthansa hat bei einer ähnlichen Aktion bekanntgegeben, dass sie diese Entscheidung aufgrund der Unklarheiten über die Absturzursache getroffen habe.

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ behauptete am gestrigen Samstag in einer Mitteilung, dass sie die russische Passagiermaschine über Ägypten abgeschossen hätte, was jedoch vom russischen Verkehrsminister, Maxim Sokolow, dementiert wurde.

Auch am gestrigen Tag stand im Zentrum der Arbeit des russischen Präsidenten Putin noch einmal der Absturz eines russischen Airbus A-321 über der Halbinsel Sinai mit 224 Toten.

Um sich über den Stand der Bergungsarbeiten und die Entschädigungszahlungen an die Opfer zu informieren, traf er sich umweit von Moskau mit dem russischen Verkehrsminister Sokolow. Wir zeigen hier Putins original-Statement zur Tragödie zu Beginn des Treffens in deutscher Übersetzung nach dem Manuskript des Kreml.