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Donnerstag, 5. November 2015

Palästinenser werfen Israel Entnahme von Organen getöteter Palästinenser vor



Die palästinensische Autonomiebehörde erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel


Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour schrieb am Mittwoch in einem Brief an den UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, den getöteten Palästinensern seien Organe entnommen worden. Die sterblichen Überreste von im Oktober getöteten palästinensischen Angreifern seien ohne Hornhäute und andere Organe zurückgeben worden. 

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Montag, 12. Oktober 2015

Zentralrat der Juden:Deutschland könne es sich nicht leisten, Flüchtlinge abzulehnen!



Die Bundesrepublik könne es sich gar nicht leisten, Flüchtlinge, die zum Beispiel wie hier über das Mittelmeer flüchten, abzulehnen, sagt Josef Schuster.

Deutschland könne es sich nicht leisten, Flüchtlinge abzulehnen, meint Josef Schuster, Chef des Zentralrates der Juden.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Samstag, 5. September 2015

Umgang Israels mit palästinensischen Gefangenen verstößt gegen Genfer Konvention – auch die Zwangsernährung


Die Genfer Konvention, die 1949 in der Schweiz verabschiedet wurde, war ein wichtiger Schritt zur Verteidigung der Rechte der Völker und Kriegsgefangenen. Diese Konvention ist ein menschenfreundlicher Vertrag für Kriegs- und Besatzungszeiten. 

Montag, 13. Juli 2015

Kolonialisierung Palästinas - Israels Ausbeutung Palästinensischer Rohstoffe



Israel verfolgt im besetzten Westjordanland seit vielen Jahren mit der Ausbeutung von Bodenschätzen auch harte Wirtschaftsinteressen. Dabei geht es seit einiger Zeit nicht mehr nur um Ackerland, Wasser, Mineralien und Baustoffe, sondern auch um ein Ölfeld im Grenzgebiet zwischen Israel und Palästina - eine Quelle großen Reichtums, zur Zeit aber nur ausgebeutet von der Ölindustrie Israels.

Über ein halbes Jahr lang haben sich unsere Reporter um eine Dreherlaubnis bei der Firma Givot Olam bemüht: Die errichtete ihre Bohrtürme gut 100 Meter entfernt von den Palästinensergebieten. Palästinensische Geologen behaupten nun, 85 Prozent des Ölfeldes das Israel anzapft, läge auf ihrer Seite. Diese Vorwürfe wollten wir nicht unkommentiert im Raum stehen lassen – doch nach vielem hin und her, nach Zusagen für Interviews, die immer wieder in letzter Minute abgesagt wurden, verzichtet der israelische Ölförderer Givot Olam gänzlich und ohne nähere Begründung darauf, unsere Fragen zu beantworten. Kritische Rechtsanwälte in Israel halten es für illegal, das Israel dieses Öl ausschließlich zum Profit der eigenen Wirtschaft fördert und nennen den Raub von Naturstoffen generell ein Kriegsverbrechen. In der Westbank liegt nach Schätzungen Rohöl im Wert von 255 Milliarden Dollar, vor der Küste Gazas Gas im Wert von einer halben Milliarde Dollar. Seit 20 Jahren dokumentiert Dror Etkes von der israelischen Friedensbewegung die Beziehungen zwischen Siedlungspolitik und Wirtschaft. Mit unseren Reportern bemüht er sich, die Systematik zu analysieren, mit der Israel die Ausbeutung von Bodenschätzen in Palästina nur zum eigenen Vorteil betreibt.


Samstag, 27. Juni 2015

Hitler, der Anti-Rassist



Das Gleichnis mit Hitler, der seinen Plan von der Vernichtung der Juden über den Umweg "Antirassismus" vollendet, finde ich sehr gelungen und nur Uninformierte werden bestreiten, dass die Roten in inniger Umarmung mit den Kapitalisten seine würdigen Nachfolger sind, die hier in Deutschland an der endgültigen Vernichtung des Deutschen Volkes arbeiten.

Massenmigration ist Völkermord!


Montag, 15. Juni 2015

Der Nuklearkrieg im Jemen hat bereits begonnen!

Ein Beitrag von Detlef Reimers:



Nachdem von Jemenitischen Kräften zwei F16s Kampfflieger über dem Jemen abgeschossen wurden, ist klar, dass Israel längst aktiv am völkerrechtswidirigen Krieg gegen den Jemen involviert ist. F16s Maschinen wurden ausschließlich von den USA an Israel geliefert. Darüber kann auch die neue saudi-arabische Beschriftung nichts ändern. Seit am 20 Mai zum ersten mal nachweislich mindestens eine Neutronenbombe (taktische Atomwaffen mit hoher Strahlungsintensität) im Jemen gezündet wurde, erfolgte jetzt ein weiterer Angriff unter Einsatz von Neutronenbomben. 

Der Nuklearkrieg im Jemen hat begonnen! 


Hinweis: Dimona in Israel hatte gegen Ende der 80ger Jahre einen schweren nuklearen Zwischenfall, der die weitere Erzeugung von Waffenplutonium unmöglich machte (bis heute). Die Israelis haben dann in einer weit gefächerten "Intelligenzaktion" ca 300 W54 "nuclear Pits", also Nuklearsprengköpfe aus den USA gestohlen. Dieses wurde Ihnen durch die aktive Mithilfe von Teilen des Militärs, der Politik und auf internationalem Niveau von privaten Transportunternehmen ermöglicht. Die Umladestation Richtung Israel waren die kanarischen Inseln. Diese "Pits" wurden dann an die Gefechtsbedingungen der israelischen Armee/Luftwaffe/Navy angepasst. 

Seitdem verfügt Israel neben den alten Nuklearwaffen (Fissionbomben, Fusionbomben), einigen über die Ukraine während des Zusamenbruchs der Sowjetunion erhaltenen Nuklearwaffen nun über eine große Zahl an taktischen Atomwaffen, speziell Neutronenbomben. Jede Nuklearwaffe hat - bedingt durch die spezielle Produktionsweise des verwendeten Plutoniums - einen ganz speziellen Fungerabdruck. Dieser kann nicht verändert werden, da man sonst selbst mögliche Explosionen in Kauf nähme. Dies wiederum ist die Grundlage für die IAEA, unter Zuhilfenahme von verschiedensten Daten der Atommächte (insbesondere Satellitendaten) die Herkunft des verwendeten atomaren Materials genau zurückzuverfolgen. 

Was ich hier schreibe, wurde bei VeteransToday vom Chefredakteur Gordon Duff und dem ehemaligen langjährigen Mitarbeiter (Inspektor) Jeff Smith veröffentlicht. Herr Smith hatte schon nach der ersten Großen Explosion am 20. Mai bestätigt, daß es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine Neutronenbombe handle. Die jetzt erfolgte Explosion läßt seiner Meinung nach keinen Zweifel mehr an der Tatsache, daß unter falscher Flagge (hier: Saudi-Arabien) Israel nicht nur mit konventionellen Bomben am Krieg im Jemen beteiligt ist, sondern auch für die beiden Explosionen von Neutronenbomben. Kein anderer Staat in dem Gebiet verfügt über diese "modernen" taktischen Atomwaffen, wenngleich Saudi-Arabien sich - zumindest, wenn man ihren öffentlichen Verlautbarungen Glauben schenkt - um Atomwafffen größerer Art ("herkömmliche" Atomwaffen) von Pakistan bemüht. 

Es herrscht weltweit ein totaler Nachrichtenstopp über diese Ereignisse, auch Russland hat absolut nichts hierüber verlautbaren lassen, was mich sehr nachdenklich macht. VeteransToday hat mit seinen hochkarätigen Atom- und Atomwaffen-Experten als einziges Militärmagazin bisher darüber berichtet.




Ich hoffe, dass das Schweigen hier im Freitag zumindest unterbrochen werden kann. Zeigt bitte die Videos allen, die ihr kennt. Sprecht über diese schlimmen Ereignisse. Es ist längst nicht das erste mal, dass versucht wird, solche Waffen als herkömmliche Waffen zu "tarnen". Jede ehrbare Journalist sollte sich fragen, ob er/sie es moralisch vertreten kann, wenn dieses Verschweigen fortgesetzt wird und damit der folgenlose Einsatz von Massenvernichtungswaffen durch Israel regelrecht gefördert wird. 

Meine eigenen Bedenken bezüglich der jetzigen Regierung hatte ich schon in meinem letzten Artikel zum Ausdruck gebracht, wie es aussieht, sind diese Befürchtungen in sehr kurzer Zeit leider zur Realität geworden. Ich möchte die Grünen, die Linken, die SPD, die CDU, die Krichen, die Gewerkschaften und alle im Lande, die noch menschlich fühlen können, dazu aufrufen, dies so weit wie möglich zu verbreiten, die Video-Links weiterzugeben, den verlinkten Artikel und die vorherigen von VT zu lesen, sich darüber hinaus zu informieren und aufzustehen gegen diesen Wahnsinn, der sich im Jemen gerade ereignet.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Faschismus ist allgegenwärtig!


Adam Walder erstellte diesen Beitrag:

Faschismus gibt es in jedweder Art, wer das abstreitet, macht sich ohnehin unglaubwürdig. Es kann nicht angehen, dass der Faschismus lediglich auf den Braunen, also Nationalsozialismus beschränkt wird. Zionismus ist ebenso Faschismus. Dies wird jedoch vornehm ignoriert, gar mit gekuschelt. 

In vielen Webseiten der besagten Antifaschisten ist auch sehr oft zu lesen, dass sie zwar gegen alle Staaten seien, jedoch uneingeschränkt Solidarität mit Israel bekunden. Als dann sie sich wünschen, alle Staaten der Welt sich auflösen, jedoch die des israelischen Staates zu letzt. Ebenso ergeht es in Deutschland den etablierten Friedensbewegungen, die nur noch ihrer Schatten selbst geblieben sind. 

Beide versuchen sich dafür einzusetzen, wer wohl die Deutungshoheit über Antifaschismus besitzen, bzw. gar für eine Friedensbewegung auf die Strasse gehen zu können. Diskriminierung, als auch Ausgrenzung sind ebenfalls eine Art von Faschismus. Es fehlt jedwede Selbstreflexion und eigener Kritik. So ist es den Friedensaktivisten ihren unermüdlichen Einsätzen zu verdanken, das nebst Bekämpfung des Faschismus, auch die drohende Kriegsgefahr gegen Russland sehr verzögert wurde. 

Hier bekriegen sich die etablierten Friedensbewegungen noch darauf, sich in Schweigen zu hüllen und mit Kritik und Forderungen nach Frieden sehr sparsam zu verbleiben. Keine NATO Kritik, keine Kriegskritik, nichts im Bezug auf die Unterstützung der Nazi‘s in der Ukraine. Faschismus der übelsten Art. Dort werden jetzt die Russen gejagt, Juden werden vertrieben und unser auch so guter Westen mischt dort ebenso kräftig mit. 

Kein Wort des Friedens, ebenso auch im Nahenosten, wo diese Höllenhunde auch noch mit Unterstützung der NATO ausgebildet und bewaffnet werden. Friedensbewegung und Antifaschismus setzt voraus, seine Stimme gegen diese Handlungen zu erheben und nicht gegen Aktivisten vorzugehen, die die Bekämpfung von Faschismus fordern. Anschließend sich in Erklärungen und selbstmitleidigen Aussagen zu verstricken. Die hin bis zur Meinungsdiktatur und Ausschluss aus unliebsamen Diskussionen führt. Auch das ist Faschismus.

Ich bleibe bei meinen Werten und lassen sie mir auch nicht wegnehmen.

NIE WIDER KRIEG, NIE WIEDER FASCHISMUS!!!!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Merkel verhängt Zensur über die ARD-Tagesschau

Ein Beitrag von den Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten:


Bundeskanzlerin Merkel hat über einen Bericht der ARD offenbar ganz klassisch die Zensur verhängt. Die Antworten der Kanzlerin bei einem Gespräch mit Schülern in Berlin durften nicht gefilmt werden. Kritiker fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert. 

Besonders ärgerlich: Die Deutschen müssen für die Willkür der die Sender kontrollierenden Politiker acht Milliarden Euro jährlich aus einer Zwangsgebühr entrichten.



Dem streitbaren Publizisten Henryk M. Broder ist ein eklatanter Fall von Zensur durch das Bundeskanzleramt in der ARD aufgefallen. Broder hat die Tagessschau um 17.00 Uhr vom Dienstag aufmerksam verfolgt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:
„Offenbar entscheidet bei den öffentlich-rechtlichen Sendern die Kanzlerin, was gedreht werden darf. Merkels Besuch in einer Berliner Schule erinnert an die Besuche Honeckers bei den Jungen Pionieren.“

Der Fall ist in der Tat bemerkenswert


Die ARD hatte aus Anlass des Besuchs des israelischen Staatspräsidenten in Berlin Angela Merkel in eine Schule begleitet. Dort hätte es von „Schülern mit palästinensischen Wurzeln“ die Frage an Merkel gegeben, warum Deutschland Waffen nach Israel exportiere. Die Tagesschau sendet die Antwort der Kanzlerin nicht, sondern berichtet zu unverfänglichen Bildern aus großer Entfernung in indirekter Rede: 

„Wegen seiner Geschichte habe Deutschland die Verantwortung, Israel zu unterstützen, so ihre Antwort. Doch auch die dürfen Kameras schon nicht mehr drehen.“

Wir haben es hier mit einem Lehrbeispiel von klassischer Zensur zu tun 


Eine staatliche Behörde verbietet Journalisten, einen Bericht nach rein journalistischen Kriterien zu verfertigen. In diesem Falle muss es ein Verbot gegeben haben, sonst hätte die Tagesschau nicht gesagt, dass Kameras nicht mehr drehen „dürfen“. Damit ist der Tatbestand der Zensur erfüllt. Die ARD-Redakteure hatten immerhin den Mut, den Eingriff der Politik in ihre Arbeit zu dokumentieren. Offenbar haben die ARD-Mitarbeiter versucht, die Antwort zu filmen – was ihnen verwehrt wurde.

Tatsächlich wirft der Vorfall ein ungünstiges Licht auf das Verständnis der Politik von Pressefreiheit in Deutschland. Für die Bürger ist der Fall besonders ärgerlich, weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland mit etwa acht Milliarden Euro jährlich von allen Deutschen zwangsfinanziert werden. Hinzu kommt noch die Deutsche Welle, die den Steuerzahler etwa 280 Millionen Euro jährlich kostet und sich seit neuestem als Anti-Putin-Propaganda-Kanal versteht.

Die Bürger müssen also eine enorme Summe aufbringen, um sich manipulieren zu lassen. Im Grund ist gegen einen Staatssender nichts einzuwenden. Das gibt es überall auf der Welt, aber es sollte angemessen sein. Man könnte im Zeitalter des Internet mit etwa 100 Millionen Euro jährlich bereits einen opulenten Staatssender machen, in dem die Politiker die Berichte nach Herzenslust zurechtbiegen können. Aber 8.000 Millionen Euro, mit Zwang von allen Haushalten eingetrieben?

Das viele Geld wird jedoch gebraucht, um eine Fiktion aufrechtzuerhalten. Die Gesellschaft sei ohne staatliche Fürsorge nicht in der Lage, sich seriös zu informieren. Daher werden tausende Mitarbeiter beschäftigt. Sie haben jedoch letzten Endes keine Chance, wenn die Politik es nicht will: Die Sender werden von den Parteien kontrolliert.

Um die sündhaft teuren Fußballrechte durchzudrücken, wird Fußball von Franz Beckenbauer zum „Grundrecht“ erhoben, und die Deutschen sanft gezwungen, die Sender anzuschauen. Sonst wäre der gigantische Aufwand nicht mehr zu rechtfertigen. Erst kürzlich hat einGutachten ergeben, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland zu teuer ist

Die Studie, vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegeben, wurde von der Politik flächendeckend glatt ignoriert. Einzelne Sender der Öffentlich-Rechtlichen brachten kurze Analysen – meist spöttisch und mit dem Tenor, der von Experten geäußert wurden. Die Experten der Studie hätten eben keine Ahnung vom Fernsehen. Die Politiker im Hessischen Rundfunk wischten das Gutachten mit dem Vermerk „unwissenschaftlich“ vom Tisch.

Der Zensur-Fall in der Tagesschau wurde nur bekannt, weil offenbar einigen Redakteuren im Sender der Kragen geplatzt war.

Broder kommt zu einem pointierten Fazit


„Noch skandalöser war, dass der Besuch der Bundeskanzlerin in der Berliner Schule so inszeniert wurde wie früher ein Besuch Erich Honeckers bei den Jungen Pionieren. Auch da durften die Medien dabei sein, aber nur so lange, wie der Generalsekretär es für angemessen und nützlich hielt. Dass die ,Tagesschau‘ die Antwort der Kanzlerin auf eine ,kritische Frage‘ nicht drehen darf, dass sich die Redaktion an diese Order hält, zeigt, wie weit die Kooperation zwischen der Regierung und den öffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile gediehen ist. Dass dieses Machtwort wenigstens erwähnt wurde, spricht immerhin für einen Rest an schlechtem Gewissen. So etwas könnte eines Tages als Beispiel für ,widerständiges Verhalten‘ gewertet werden. Willkommen in der neuen DDR mit menschlichem Antlitz.“

Wir müssen davon ausgehen, dass es sich bei dem Eklat in der Tagesschau nicht um einen Einzelfall handelt. Es gibt vermutlich viele Fälle, in denen die Politik in die Berichterstattung von ARD, ZDF und Deutschlandfunk eingreift – wenngleich vielleicht nicht ganz so frech wie um aktuellen Kamera-Verbot. Zuletzt hatte die Ständige Publikumskonferenz über auffallend viele tendenziöse Berichte zu Russland und der Ukraine protestiert. Die Proteste wurde zur Gänze als unbegründet abgewiesen. Man muss davon ausgehen, dass die Frequenz der Eingriffe eher zunehmen wird. Angela Merkel ist wegen der Spionage-Affäre angeschlagen und will die Deutungshoheit nicht verlieren. In einem solchen Stadium werden Politiker in der Regel noch unberechenbarer.

Es ist auch zu befürchten, dass die vielen aufrechten Journalisten in den Sendern resigniert haben und wegen der Medien-Krise nicht wagen, ihren Arbeitsplatz aufs Spiel zu setzen. Noch problematischer dürfte jedoch die Tendenz sein, sich von vornherein mit den Wünschen der Politik zu arrangieren und die Berichterstattung nach politischen Interessen auszurichten, ohne dass es überhaupt eines Zensur-Aktes bedarf.

Die Berichts-Orgie zum Staatsbesuch des in Israel politisch gänzlich unbedeutenden Staatspräsidenten ist ein Beispiel für die vorauseilende Hörigkeit. Das Programm in allen öffentliche-rechtlichen Sendern war mit nichtssagenden Huldigungsberichten genauso überfüllt wie der weiträumig abgesperrte Grunewald beim Eintreffen des Präsidenten in der israelischen Botschaft. Der israelische Staatspräsident war in Israel zuletzt ein Medienthema, als der damalige Amtsinhaber Mosche Katsav von einigen Jahren wegen Vergewaltigung sexueller Nötigung rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Montag, 11. Mai 2015

Faud Afane am 9.Mai in Berlin! Sehr mutig!

Das ist das Bild welches wir vor Augen haben wenn wir das Wort Islam hören! Quelle: dpa







Gut gebrüllt Löwe!

Fuad Afane ist palästinensicher Abstammung und in Berlin geboren. Seine Solidarität zu seinen Eltern, seiner Familie und somit auch zu seinem Volk und damit verbunden seinem islamischen Glauben, macht ihn zu einem Aktivisten der sich gegen die israelische Besatzung Palästinas und die damit verbundene Unterdrückung der dort lebenden Menschen einsetzt.

Fuad ist Friedens- und Menschenrechtsaktivist, er hat Temperament und trägt sein Herz mitunter auch auf der Zunge. Er spart nicht mit großen Worten und in seiner breiten Brust ist Platz für Pathos, der die nötige Breite braucht um glaubhaft zu wirken. Will er denn nur so wirken oder ist es auch seine wirkliche Überzeugung?

Mutig ist der Mann auch, denn als er am 9. Mai bei der Demo die unter dem Slogan "gegen die Amerikanisierung des Abendlandes" lief sprechen sollte, wusste er worauf er sich einlassen wird und so hatte er sich entschlossen klare Worte zu finden um Feindbilder abbauen zu können. Dies ist ihm an diesem Tag allerdings vor dem Publikum nicht gelungen. Auch mich hat er nicht wirklich überzeugen können.

Ein Teil der anwesenden Menschen wollte den Worten Fuad nicht folgen - die Angst vor dem "Fremden" in sich ist zu groß, als dass man zulassen könnte, seine Kleingeistigkeit durch radikale innere Grenzübergänge zu erweitern um vielleicht irgendwann erkennen zu können, dass wir Menschen doch nicht so anders sind, wie man es uns glauben lässt und dass das einzige wirklich Trennende von Hierarchien auferlegte Systeme sind um die gute, alte, jahrtausendealte Autokratie aufrechterhalten zu können.

An dem, was er sagt ist ja schon was dran, lässt aber auch sofort wieder Zweifel aufleben. Was ist dann jetzt mit diesen Bildern im Kopf? Was ist mit dem Islamischen Staat, welcher Christen verfolgt und köpfen lässt? Wo sind die Aufschreie der islamischen Mitbewohner diesen Landes? Wenn das doch nicht dem Islam entspricht, warum verteidigen die Bürger islamischen Glaubens in Deutschland nicht ihre "friedliche" Religion? Warum hat sich hier in Wuppertal eine Shariah-Polizei gegründet und versucht uns deren Werte aufzuzwingen? Das sind alles Fragen die sehr viele Deutsche haben.


Und auch genau daher rühren die Ängste! 

Ich habe noch niemals eine Rede von einem Moslem gehört in der er sagte, dass der Islam nichts mit dem Terror zu tun hat der auf der gesamten Welt praktiziert wird. In den Schulen werden christliche und atheistische Kinder von Muslimen drangsaliert und bedroht. Und immer wieder fallen dabei die Aussagen, dass nur der Islam der wahre Glaube ist und alle Ungläubigen getötet werden müssen.

Wenn ich mir zum Beispiel die Erläuterung zu dieser Gewaltfrage anschaue, ist doch eigentlich sonnenklar, dass es nicht dem Koran entspricht Ungläubige zu töten. Warum wird das so nicht gelebt? Warum wird es nicht vom Islam in Deutschland verteidigt?

Warum gibt es Verse im Koran, die von manchen als "kriegerisch" bezeichnet werden? – Steht im Koran, dass man "Ungläubige" töten darf? 

Zunächst ist zu sagen, dass der Koran nicht an einem Stück herabgesandt wurde, sondern über einen Zeitraum von 24 Jahren, jeweils einige Verse/Suren zu einer aktuellen Situation bzw. Problem. Dies ist durchaus wichtig zu wissen, da jeder Vers in seinem historischen, gesellschaftlichen Kontext zu interpretieren ist – also zu jedem Vers die Frage zu stellen ist, in welcher Situation ein Vers herabgesandt wurde und nicht "blind anzuwenden" ist. Dies haben bereits über Jahrhunderte hinweg muslimische Wissenschaftler getan und niemand von ihnen wird sagen, dass ein Muslim einen Nichtmuslim zu töten hat. Die meisten der häufig als "kriegerisch" zitierten Verse stammen aus einer Zeit in der die Muslime von Mekka nach Medina auswanderten (sog. Hidschra), da sie dort von Unterdrückern von ihrer Glaubensausübung gehindert und gefoltert wurden und ihr Leben bedroht war. Sie wurden jedoch verfolgt und es kam in Medina zu einer kriegerischen Auseinandersetzung (auf deren Einzelheiten und teilweise religiösen Parteien wir hier in Kürze nicht eingehen können). In dieser Situation wurde den Muslimen die Kampfhandlung zur Verteidigung auferlegt. Die meisten Verse in denen solche Konflikte angesprochen werden, beziehen sich auf eine solche oder ähnliche Sachlage. Der Koran ist jedoch als Ganzes zu sehen und man kann wie bei jedem Text immer einzelne Verse kontextlos herausreißen und ein verzerrtes Bild zeichnen.

Was ist denn dann jetzt mit dem Judentum? Warum stehlen sie das Land der Palästinenser?  Warum dürfen sie unschuldige Zivilisten in Palästina abschlachten und warum, dürfen wir Deutsche uns darüber nicht aufregen? Man darf nichts negatives über diese Glaubensgruppierung sagen. Es ist sofort antisemitisch und hetzerisch. Ich meine NEIN! Mir ist es egal an was jemand glaubt und welche Hautfarbe dieser hat. Von mir aus kann er auch grün sein und an Nichts glauben. Andere Menschen töten ist falsch, bleibt falsch und muss auch angesprochen werden dürfen und gehört bestraft! Genau so bestraft gehört es auch, wenn man davon weiß und es billigend in Kauf nimmt.

2009 veröffentlichte Jitzhak Schapira das mit Josef Elitzur verfasste Buch "Die Tora des Königs", in welchem er schrieb, es sei Juden erlaubt, Nicht-Juden (einschließlich Kindern) zu töten, wenn diese Israel bedrohten. Die Voraussetzungen dafür seien unter anderem dann gegeben, wenn man annehmen dürfe, dass ein Kind als Feind des jüdischen Volkes aufwachse. Die Tötung sei weiterhin gestattet, um feindliche Regierungschefs unter Druck zu setzen oder wenn diese “im Weg seien”.

Auch hier sehe ich keine friedliche Religion! Und die Vorgehensweise Israels gegenüber den Palästinensern ist auch verabscheuungswürdig! Es ist menschenverachtend. Genau so grausam wie das, was der Islamische Staat vorzuweisen hat. Und bei all dem sollen wir jetzt bitte keine Angst haben? Das ist von mir persönlich zu viel verlangt. Das kann nur klappen, wenn auch von der muslimischen und jüdischen Seite etwas überzeugendes kommt! Und das kam bislang nicht!

Freitag, 8. Mai 2015

Ein sehr bewegendes Video - ISRAEL, EIN REPORTER FLIPPT AUS



Stellt euch vor, ihr werdet eingesperrt auf engsten Raum über Jahre und ihr bekommt weniger Rechte zugestanden als diejenigen, die auf der anderen Seite des Zaunes stehen. Es fehlt an allem, Essen, Medikamente, Wasser, Energie. Ihr habt keine Perspektive für die Zukunft. Ihr habt kein Geld und keine Kraft um weg zu gehen und eure Mitbürger im Stich zu lassen. Überall Verzweiflung und Elend. 

Ihr fragt euch jeden Tag: Warum machen die das mit uns, wir sind doch unschuldige Menschen! Ich würde es nicht gut heißen, aber sehr gut nachvollziehen, wenn jeder palästinensische Zivilist sich mit allen Mitteln verzweifelt wehren würde. Früher hat man sowas "Holocaust" genannt, heute, in Israel heißt es" Verteidigung" Gerade mal 70 Jahre ist das her und der Großteil erkennt nicht einmal diese Unmenschlichkeit... Wir alle, die tatenlos zusehen werden hoffentlich dafür in der Hölle schmoren.

Um zu begreifen warum ich das genau so hart ausdrücke, muss man sich nur folgendes Video anschauen. Und meiner Meinung nach muss es jeder gesehen haben: