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Donnerstag, 12. November 2015

Die Kinder und der Krieg


Ich berichtete am Mittwoch bereits über den Fernsehbericht im ZDF von Frontal21 und stellte einen Vergleich zur Bundeswehr dar. Jetzt stieß ich noch weiter auf einen Artikel in "thevinyarsaker" und habe ihn nochmal hier für Euch veröffentlicht. Ich hab die Videos, die in dem Originalartikel nur verlinkt waren, direkt passend mit in den Artikel eingebaut und passend noch ein paar Grafiken hinzugefügt (Keine Textänderung)!

Dieser Artikel wurde von Dagmar Henn verfasst

Am Dienstag, den 10. November 2015 hatte sich das ZDF auf ‘humanitäre’ Weise des Krieges im Donbass angenommen. Unter der Überschrift „Kriegsverbrechen in der Ukraine? Kindersoldaten im Front-Einsatz“ wurde über Jugendliche berichtet, die in den Armeen in Lugansk und Donezk kämpften.

Mittwoch, 11. November 2015

Bundesregierung rekrutiert Kindersoldaten für den Krieg und die Medien schimpfen auf andere Länder!


Nachdem Frontal21 am Dienstag abend wieder einmal neues aus der Propagandamaschinerie gezeigt hatte und der Ostukraine unterstellt Kindersoldaten zu rekrutieren, möchte ich hier nochmal auf einen Artikel vom Januar 2014 hinweisen:

Bundesregierung rekrutiert Kindersoldaten für den Krieg


Entsprechend äussert sich der Oppositionsführer des Deutschen Bundestages und Fraktionschef der Linksfraktion Gregor Gysi, Die Linke, kritisch. 

Dienstag, 30. Juni 2015

Paul Craig Roberts: Die Wahrheit ist ein Verbrechen gegen den Staat

Dank FritztheCat haben wir wieder eine Übersetzung eines lesenswerten Artikels von Paul Craig Roberts, der einmal mehr mit dem US-Apparat und deren abhängigen Medien aus Lügen und Propaganda hart, aber angemessen und vor allem notwendig ins Gericht geht.



Das ganze Gebäude des Westens beruht nur auf Lügen

Es hat keine anderen Träger. Nur Lügen.

Daher ist die Wahrheit ein Feind. Feinde müssen unterdrückt werden, daher muss auch Wahrheit unterdrückt werden.

Wahrheit wird durch ausländische Quellen, z.B. RT, und Internetseiten wie diese verbreitet.

Daher arbeiten Washington und seine Untertanen fleißig an der Abschaltung unabhängiger Medien.

Washington und seine Untertanen haben den Begriff Propaganda neu definiert. Wenn Länder wie Russland und China mit ihrer unabhängigen Außenpolitik die Wahrheit sagen – dann ist es Propaganda.

Und Propaganda wird zu Wahrheit, wenn es Washington und seine Marionetten sagen, wie im „EU Observer“.

Der „EU Observer“ hat RT und Sputnik News, vermutlich auf Anordnung Washingtons, bezichtigt, „aus ihren Büros in europäischen Städten Hirngespinste und Hass zu verbreiten“.

Ich erscheine oft sowohl auf RT als auch auf Sputnik. Meiner Meinung nach sind sie in ihrer Berichterstattung zu verhalten um die ganze Wahrheit zu senden. Natürlich haben sie Angst, abgeschaltet zu werden. Auf keinem von beiden habe ich je ein Hassrede oder Propaganda vernommen. Vielleicht die Propaganda Washingtons, aber nicht der russischen Regierung.

Mit anderen Worten: so wie Washington die Nachrichtenwelt beeinflusst, können nicht einmal unabhängige Webseiten völlig offen reden.

Die westlichen Presstituierten haben für die gleichgültigen Amerikaner und die ebenso ahnungslosen Europäer erfolgreich eine neue Wahrheit erfunden.

Ein hoher Prozentsatz dieser ahnungslosen Menschen glaubt, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist und dass Russland mit dem Einmarsch in Polen und das Baltikum droht. Und dieser Glaube existiert trotz den Aussagen westlicher Nachrichtendienste, dass es keine Anzeichen für eine zur Invasion benötigter russischer Kräfte gibt.

„Die russische Invasion“ – dasselbe wie „Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen und seine Verbindungen zu AlQaeda“ – dasselbe wie „Assad hat gegen sein syrisches Volk Chemiewaffen eingesetzt“ – dasselbe wie „iranische Atomwaffen“ – nichts davon stimmt und trotzdem wird es in den westlichen Medien zur Realität. Die ahnungslosen Menschen des Westens glauben an Dinge die gar nicht geschehen. Aber die israelischen Atomwaffen hingegen, die auch bereits im Jemen eingesetzt wurden, werden in den westlichen Medien mit keiner Silbe erwähnt!

Anders ausgedrückt (um eine unumstrittene Tatsache auszusprechen): die westlichen „Nachrichten“-Medien sind ein Propaganda-Ministerium ohne Wahrheitsgehalt.



Die westliche Welt wird von Propaganda beherrscht. Wahrheit wird ausgegrenzt. Fox „News“, CNN, die New York Times, Washington Post, BILD, FAZ, STERN, SPIEGEL, FOCUS und der ganze Rest dieser Weltmeister im Lügen wiederholen ununterbrochen die gleichen Lügen. Für Washington natürlich – und den militärisch-industriellen Apparat.

Das einzige was man mit Kriegspropaganda erreicht ist Krieg. Wenn Ihnen der unverantwortliche Westen das jüngste Gericht beschert – bedanken Sie sich bei der New York Times und den anderen Presstituierten für ihre Vernichtung und die Vernichtung aller Hoffnungen für Sie und Ihre Kinder.


Donnerstag, 14. Mai 2015

Merkel verhängt Zensur über die ARD-Tagesschau

Ein Beitrag von den Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten:


Bundeskanzlerin Merkel hat über einen Bericht der ARD offenbar ganz klassisch die Zensur verhängt. Die Antworten der Kanzlerin bei einem Gespräch mit Schülern in Berlin durften nicht gefilmt werden. Kritiker fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert. 

Besonders ärgerlich: Die Deutschen müssen für die Willkür der die Sender kontrollierenden Politiker acht Milliarden Euro jährlich aus einer Zwangsgebühr entrichten.



Dem streitbaren Publizisten Henryk M. Broder ist ein eklatanter Fall von Zensur durch das Bundeskanzleramt in der ARD aufgefallen. Broder hat die Tagessschau um 17.00 Uhr vom Dienstag aufmerksam verfolgt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:
„Offenbar entscheidet bei den öffentlich-rechtlichen Sendern die Kanzlerin, was gedreht werden darf. Merkels Besuch in einer Berliner Schule erinnert an die Besuche Honeckers bei den Jungen Pionieren.“

Der Fall ist in der Tat bemerkenswert


Die ARD hatte aus Anlass des Besuchs des israelischen Staatspräsidenten in Berlin Angela Merkel in eine Schule begleitet. Dort hätte es von „Schülern mit palästinensischen Wurzeln“ die Frage an Merkel gegeben, warum Deutschland Waffen nach Israel exportiere. Die Tagesschau sendet die Antwort der Kanzlerin nicht, sondern berichtet zu unverfänglichen Bildern aus großer Entfernung in indirekter Rede: 

„Wegen seiner Geschichte habe Deutschland die Verantwortung, Israel zu unterstützen, so ihre Antwort. Doch auch die dürfen Kameras schon nicht mehr drehen.“

Wir haben es hier mit einem Lehrbeispiel von klassischer Zensur zu tun 


Eine staatliche Behörde verbietet Journalisten, einen Bericht nach rein journalistischen Kriterien zu verfertigen. In diesem Falle muss es ein Verbot gegeben haben, sonst hätte die Tagesschau nicht gesagt, dass Kameras nicht mehr drehen „dürfen“. Damit ist der Tatbestand der Zensur erfüllt. Die ARD-Redakteure hatten immerhin den Mut, den Eingriff der Politik in ihre Arbeit zu dokumentieren. Offenbar haben die ARD-Mitarbeiter versucht, die Antwort zu filmen – was ihnen verwehrt wurde.

Tatsächlich wirft der Vorfall ein ungünstiges Licht auf das Verständnis der Politik von Pressefreiheit in Deutschland. Für die Bürger ist der Fall besonders ärgerlich, weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland mit etwa acht Milliarden Euro jährlich von allen Deutschen zwangsfinanziert werden. Hinzu kommt noch die Deutsche Welle, die den Steuerzahler etwa 280 Millionen Euro jährlich kostet und sich seit neuestem als Anti-Putin-Propaganda-Kanal versteht.

Die Bürger müssen also eine enorme Summe aufbringen, um sich manipulieren zu lassen. Im Grund ist gegen einen Staatssender nichts einzuwenden. Das gibt es überall auf der Welt, aber es sollte angemessen sein. Man könnte im Zeitalter des Internet mit etwa 100 Millionen Euro jährlich bereits einen opulenten Staatssender machen, in dem die Politiker die Berichte nach Herzenslust zurechtbiegen können. Aber 8.000 Millionen Euro, mit Zwang von allen Haushalten eingetrieben?

Das viele Geld wird jedoch gebraucht, um eine Fiktion aufrechtzuerhalten. Die Gesellschaft sei ohne staatliche Fürsorge nicht in der Lage, sich seriös zu informieren. Daher werden tausende Mitarbeiter beschäftigt. Sie haben jedoch letzten Endes keine Chance, wenn die Politik es nicht will: Die Sender werden von den Parteien kontrolliert.

Um die sündhaft teuren Fußballrechte durchzudrücken, wird Fußball von Franz Beckenbauer zum „Grundrecht“ erhoben, und die Deutschen sanft gezwungen, die Sender anzuschauen. Sonst wäre der gigantische Aufwand nicht mehr zu rechtfertigen. Erst kürzlich hat einGutachten ergeben, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland zu teuer ist

Die Studie, vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegeben, wurde von der Politik flächendeckend glatt ignoriert. Einzelne Sender der Öffentlich-Rechtlichen brachten kurze Analysen – meist spöttisch und mit dem Tenor, der von Experten geäußert wurden. Die Experten der Studie hätten eben keine Ahnung vom Fernsehen. Die Politiker im Hessischen Rundfunk wischten das Gutachten mit dem Vermerk „unwissenschaftlich“ vom Tisch.

Der Zensur-Fall in der Tagesschau wurde nur bekannt, weil offenbar einigen Redakteuren im Sender der Kragen geplatzt war.

Broder kommt zu einem pointierten Fazit


„Noch skandalöser war, dass der Besuch der Bundeskanzlerin in der Berliner Schule so inszeniert wurde wie früher ein Besuch Erich Honeckers bei den Jungen Pionieren. Auch da durften die Medien dabei sein, aber nur so lange, wie der Generalsekretär es für angemessen und nützlich hielt. Dass die ,Tagesschau‘ die Antwort der Kanzlerin auf eine ,kritische Frage‘ nicht drehen darf, dass sich die Redaktion an diese Order hält, zeigt, wie weit die Kooperation zwischen der Regierung und den öffentlich-rechtlichen Medien mittlerweile gediehen ist. Dass dieses Machtwort wenigstens erwähnt wurde, spricht immerhin für einen Rest an schlechtem Gewissen. So etwas könnte eines Tages als Beispiel für ,widerständiges Verhalten‘ gewertet werden. Willkommen in der neuen DDR mit menschlichem Antlitz.“

Wir müssen davon ausgehen, dass es sich bei dem Eklat in der Tagesschau nicht um einen Einzelfall handelt. Es gibt vermutlich viele Fälle, in denen die Politik in die Berichterstattung von ARD, ZDF und Deutschlandfunk eingreift – wenngleich vielleicht nicht ganz so frech wie um aktuellen Kamera-Verbot. Zuletzt hatte die Ständige Publikumskonferenz über auffallend viele tendenziöse Berichte zu Russland und der Ukraine protestiert. Die Proteste wurde zur Gänze als unbegründet abgewiesen. Man muss davon ausgehen, dass die Frequenz der Eingriffe eher zunehmen wird. Angela Merkel ist wegen der Spionage-Affäre angeschlagen und will die Deutungshoheit nicht verlieren. In einem solchen Stadium werden Politiker in der Regel noch unberechenbarer.

Es ist auch zu befürchten, dass die vielen aufrechten Journalisten in den Sendern resigniert haben und wegen der Medien-Krise nicht wagen, ihren Arbeitsplatz aufs Spiel zu setzen. Noch problematischer dürfte jedoch die Tendenz sein, sich von vornherein mit den Wünschen der Politik zu arrangieren und die Berichterstattung nach politischen Interessen auszurichten, ohne dass es überhaupt eines Zensur-Aktes bedarf.

Die Berichts-Orgie zum Staatsbesuch des in Israel politisch gänzlich unbedeutenden Staatspräsidenten ist ein Beispiel für die vorauseilende Hörigkeit. Das Programm in allen öffentliche-rechtlichen Sendern war mit nichtssagenden Huldigungsberichten genauso überfüllt wie der weiträumig abgesperrte Grunewald beim Eintreffen des Präsidenten in der israelischen Botschaft. Der israelische Staatspräsident war in Israel zuletzt ein Medienthema, als der damalige Amtsinhaber Mosche Katsav von einigen Jahren wegen Vergewaltigung sexueller Nötigung rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.