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Sonntag, 8. November 2015

Schändung von Treptower Ehrenmal: „Nachtwölfe“ nehmen an Protestdemo in Berlin teil


Die Mitglieder des russischen Bikerclubs „Nachtwölfe“ nehmen am Samstag an einer Anti-Vandalen-Kundgebung im Berliner Treptower Park teil, wo am vergangenen Montag das Ehrenmal für sowjetische Soldaten geschändet wurde. Das teilte der Club-Vorsitzende Alexander Saldostanow („Chirurge“) der Agentur Sputnik mit.

Samstag, 10. Oktober 2015

Live: Großdemonstration gegen TTIP und CETA in Berlin



Die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada erhitzen schon seit Monaten die Gemüter. Heute versammeln sich in Berlin Zehntausende zur bislang größten Protestveranstaltung gegen TTIP und Ceta.


"TTIP und Ceta stoppen" - unter diesem Motto begann am Vormittag vor dem Berliner Hauptbahnhof ein großer Protestmarsch. Aufgerufen dazu hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen sowie Globalisierungskritikern. Auch Grüne und Linke unterstützen den Protest gegen das TTIP-Abkommen zwischen EU und USA sowie den Ceta-Vertrag zwischen der EU und Kanada. Die Veranstalter rechnen mit 50.000 Teilnehmern. Angemeldet sind sogar bis zu 100.000.

Freitag, 2. Oktober 2015

PAUSE BIS MONTAG


Ich wünsche Euch allen ein erholsames und schönes Wochenende. Wir bekommen nochmal richtig schönes Wetter und das sollte man nutzen! Ich selbst bin ab gleich auf dem Weg nach Berlin und komme erst Sonntag Abend wieder. Das bedeutet, dass erst ab Montag wieder neue Artikel eingestellt werden! Schaltet mal ab und versucht mal für ein paar Tage diese vielen negativen Dinge aus dem Kopf zu bekommen, damit der Geist wieder erholen kann! Ab Montag können wir uns dann wieder aufregen!

Bis dahin, Euer Ingo Trost

Sonntag, 21. Juni 2015

Die Toten sind da!





Als eigentlich alles vorbei ist und die Särge fast verlassen vor dem Kanzleramt stehen, ist endlich Zeit und Platz für Fotos. Die junge Frau stellt sich in Pose, das aus Ästen gebastelte Holzkreuz an ihre Schulter gelehnt. Sie trägt schwarze, enge Jeans, ein schwarzes Top und eine Art schwarzen Überwurf. Sie lächelt kurz für das Foto vor Sarg und Regierungssitz, dann besinnt sie sich und schaut lieber etwas ernster. Fertig ist das Foto fürs Protest-Poesiealbum.

Der "Marsch der Entschlossenen" ist an diesem Sonntag durch das Berliner Regierungsviertel und bis fast vor's Kanzleramt gezogen. Es war der Höhepunkt einer Kampagne des Zentrums für Politische Schönheit, die unter den Motto "Die Toten kommen" (DeRuWa berichtete am Donnerstag den 18.06.2015) das Elend der sterbenden Flüchtlinge und den Umgang mit ihren Leichen an den EU-Außengrenzen in das Bewusstsein Europas hämmern will. 


Am Dienstag hatten sie, sagen sie, eine Syrerin begraben auf einem Friedhof am Berliner Stadtrand. Am Freitag folgte die nächste Beerdigung. Und dazu und dazwischen immer: viele wuchtige Worte und einige Unwahrheiten, die der Inszenierung dienten, und die man natürlich als Freiheit der Kunst verstehen kann und nicht einfach als effektvolle Lüge.

Das Zentrum kündigte zum Beispiel an, Bundespräsident Gauck käme zu einem der Begräbnisse. Das musste dieser dann dementieren. Sie schrieben noch kurz vor der Demo, dass nun die Leichen auf dem Wasserweg unterwegs seien zum Kanzleramt. Zu sehen war weit und breit kein Leichenschiff. Politiker kritisierten, Medien kommentierten, und mit jeder Wortmeldung gewann das Zentrum für politische Schönheit mehr von dem, was es wollte: 

Aufmerksamkeit


Am Sonntagmittag um 14 Uhr dann also Treffpunkt Unter den Linden. Ein paar Tausend Menschen, die Polizei wird später von 5.000 sprechen. Aus der Entfernung schallt Beethovens Ode an die Freude über die Straße bis zu den Demonstranten. Die Europahymne, das passt. Sie ziehen dann langsam den kurzen Weg zum Kanzleramt, und so richtig kann sich die Menge nicht entscheiden, ob sie nun traurig oder wütend auftreten will. Manche halten schweigend ein paar Blumen und Holzkreuze, andere rufen die bekannten Slogans: We are here and we will fight, freedom of movement is everybody's right! Vor Maredo und dem Cafe Einstein schauen die Touristen kurz irritiert von ihren Milchkaffees und Steaks auf.

Als die Demonstranten an den Bürogebäuden der Abgeordneten vorbeiziehen, löst sich einer schnell aus der Menge und sprüht "Blut an euren Händen" in roter Farbe an die Mauer. Applaus von seinen Mitstreitern.

In der Rhetorik des Zentrums für politische Schönheit sind die europäischen Bürokraten und Politiker die Mörder. Direkt und allein verantwortlich für jede Leiche, die im Mittelmeer schwimmt. Und auch für den vermeintlich unwürdigen Umgang mit diesen Leichen. Einer der Aktivisten hat fotografiert, wie sie in Plastiksäcken gestapelt übereinander in einer defekten Kühlkammer im Keller eines italienischen Krankenhauses lagern. Es ist ein brutales Bild.

Reportage klärt über Lage auf Sizilien auf


Ein Reporter der Taz ist mittlerweile dorthin gereist, wo das Bild entstanden ist, ins sizilianische Augusta. Er hat den Bestatter getroffen und den Rechtsmediziner, war in Krankenhäusern, bei Geistlichen, in der Kommunalverwaltung, und schließlich auf dem Friedhof. Manche verweigern die Aussage, andere relativieren oder klagen an, und am Ende dieser präzisen, suchenden Reportage ist zweierlei klar: Was mit diesen Leichen passiert ist, ist tatsächlich unwürdig. Wer dafür die Verantwortung trägt, ist aber nicht so einfach zu beantworten. 


Es ist eher eine Mischung aus Überforderung, Desinteresse und mangelnden Ressourcen, die die Leichen in diesem Container hat enden lassen. Auch daraus lassen sich Schlüsse ziehen, auch nach der Lektüre dieses aufklärenden Artikels kann man noch wütend sein, auch auf die europäischen und den deutschen Innenminister, Zielscheibe Nummer eins der Schönheit-Aktivisten. Aber man hat halt zusätzlich noch was verstanden von der Welt.

Das Leid der Flüchtlinge ist längst eines der journalistischen, künstlerischen und politischen Großthemen. Auf den Bühnen und in Ausstellungen, in Großreportagen und Talkshows im Bundestag und Sonntagsreden. Eine Sonntagsrede hielt am gestrigen Samstag zum Beispiel Joachim Gauck. Die Bundesregierung hatte diesen 20. Juni zum "Nationalen Gedenktag für Vertriebene" erklärt, im UN-Kalender wiederum steht er als Weltflüchtlingstag. Gauck sagte also: "Wir würden unsere Selbstachtung verlieren, wenn wir Menschen, die vor den Toren unseres Kontinents auf dem Wasser treiben, sich selbst überließen." Das Ziel der Berliner Aktivisten ist es, den Konjunktiv aus diesem Satz zu schmeißen. Die Selbstachtung ist dahin, es wird Zeit, sie wieder herzustellen.
Am Ende entsteht vor dem Reichstag doch ein Friedhof

Nun fällt ein Zaun um in Berlin. Er umrandet die große Wiese vor dem Reichstag. Einige Demonstranten haben ihn umgeworfen und als die Menge schon jubelnd losläuft, sagt einer der Sprecher noch ins Megaphon: "Das ist ein Trauermarsch. Bitte seid friedlich." Doch das ist jetzt egal. Die Organisatoren lösen ihre Versammlung schnell offiziell auf und beobachten dann erst aus der Distanz, wie die paar Tausend Demonstranten auf den Reichstag zulaufen. Ganz vorne mit erhobenen Händen mitten in die Polizeiabsperrung läuft Johannes Ponader, ehemals eskalationserprobter politischer Geschäftsführer der Piratenpartei. Ein paar Antifas rempeln ein paar Polizisten an. Am Rande springt ein kleines Kind auf einem der umgeworfenen Zäune herum, und als eine Polizistin den Vater bittet, das Kind möge doch damit aufhören, guckt der der sie nur an und sagt: "Ey, ich mag keine Cops!" Alles wie immer also.

Dann buddeln sie die Wiese um. Bald ist sie übersät mit vielen kleinen Grabhügeln. Es ist nun doch noch ein Friedhof geworden, ein symbolischer. Die Aktivisten freuen sich gewaltig über das "starke Zeichen" und ärgern sich dann, als Polizisten ein paar der Grabskulpturen wieder platt trampeln. Viele starke Bilder aber gibt es nun von Gräbern vor dem Reichstag, von oben sieht es bestimmt fast so aus wie auf dem Modell, dass die Aktivisten vorher entworfen hatten. Und so war all das wohl eine gelungene Aktion.





Montag, 15. Juni 2015

Nukleare Waffen und ihre Wirkung über deutschen Städten


Das passiert, wenn eine Atombombe über Berlin explodiert



Zehntausende Tote, ausradierte Gebäude, verseuchtes Land: Eine Atombombe gehört zu den furchtbarsten Waffen der Menschheit. Ihre Auswirkungen sind nur schwer zu begreifen - es sei denn, man nutzt ein Tool. Was passiert, wenn eine Atombombe über Berlin explodiert?


Hier könnt Ihr selbst einen Atombombenabwurf simulieren.



Sonntag, 10. Mai 2015

Die Nachtwölfe treffen in Berlin auf PEGIDA und EnDgAmE

Das russische Volk liebt die Deutschen!



Schade das unser Bundestag von US-Besatzern regiert wird, ansonsten hätten wir eine grandiose Partnerschaft mit Russland. Und was leider Deutschland auch fehlt ist der Patriotismus und wem haben wir es zu verdanken? Genau den USA. Wenn die mit ihrer Besatzung die Deutsche Kultur und den Nationalstolz wegdrängen. Die Berichterstattung unserer deutschen "Qualitätsmedien" lässt nicht nur zu wünschen übrig, sondern ist einfach nur noch beschämend!

Scheiß-Welt. Sie können es nicht lassen. Aber der einer von den Nachtwölfen hat es richtig gesagt: "Das deutsche Volk passt nicht zur deutschen Regierung bzw. umgekehrt". Am Besten das deutsche Volk spricht dieser US-Kolonialverwaltung die fristlose Kündigung aus!



Freitag, 8. Mai 2015

Die Nachtwölfe triumphieren mitten in Berlin


BERLIN-KARLSHORST

Die Bundesregierung wollte die Putin-Rocker stoppen, doch die "Nachtwölfe" haben ihre Motorradtour nach Berlin gerichtlich durchgesetzt. Am Freitagmorgen rollten die 30 Männer, unter ihnen auch Sympathisanten aus Deutschland, in Berlin-Karlshorst ein, mit klingonengleichen Lederkutten bekleidet. Einige Passanten begrüßten die Russen-Rocker herzlich.

Am Vormittag ging es in das deutsch-russische Museum in Berlin-Karlshorst. Dort posierten die Rocker triumphierend auf einem historischen Panzer der Sowjet-Armee. Zuvor hatte das Museum die Rocker willkommen geheißen, solange sie sich "an die Regeln halten" (Berliner KURIER berichtete).

Das taten sie. Die "Nachtwölfe“ gedachten der Gefallenen im Zweiten Weltkrieg, legten rote Nelken in dem Karlshorster Museum nieder, wo die deutsche Militärführung in der Nacht zum 9. Mai 1945 die Kapitulationsurkunde unterzeichnet hatte. Die Rocker knieten in Reihe vor einem Gedenkstein nieder. Anschließend besuchten sie die Ausstellung in dem Museum. Die "Nachtwölfe" wollen mit ihrer Motorradtour an den Sieg der Sowjetunion vor 70 Jahren über die Nazi-Herrschaft erinnern - auf ihren Motorrädern fahren sie den Vormarsch-Kurs der Roten Armee 1945 ab.

Am Rande des Museum-Besuchs kritisierten sie scharf das Einreiseverbot gegen einige ihrer Clubmitglieder nach Deutschland:. „Das empört uns“, so einer der Rocker. Die Biker seien nicht vom russischen Präsidenten Wladimir Putin geschickt worden, sondern von ihrem Anführer, Alexander Saldostanow, der als Freund Putins gilt.

Am Samstag wollen die „Nachtwölfe“ nach eigenen Angaben an den sowjetischen Ehrenmalen im Treptower Park und im Tiergarten an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erinnern. Die Fahrt aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes war am 25. April in Moskau gestartet und soll am 9. Mai enden. Russland begeht dann den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland. JSt/dpa